Am Deadline Day herrschte beim VfB Stuttgart noch einiges an Wirbel. Nach einem ständigen Hin- und Her bei Jamie Leweling kam es am Dienstagabend noch zum Verkauf von Mittelfeld-Youngster Chema Andrés. Offenbar hätte der VfB aber beinahe noch einen prominenteren Spieler ziehen lassen. Laut Informationen von Sky hätten die Schwaben Bilal El Khannouss wohl ziehen lassen, wären anderweitig keine Transfererlöse mehr erzielt worden.
El Khannouss wollte in Stuttgart bleiben
Dem Bericht zufolge hatte Saudi-Klub Al-Ittihad ein Angebot von eigentlich nicht gerade überwältigenden 40 Millionen Euro für den offensiven Mittelfeldspieler abgegeben. Problem bei der Sache: Der 22-Jährige selbst wollte nicht nach Saudi-Arabien wechseln, obwohl er dort das doppelte Gehalt hätte verdienen können.
Die Sache verkomplizierte sich dann allerdings nicht weiter, weil Brighton & Hove Albion Chema Andrés verpflichtete. Von der Ablöse in Höhe von 23 Millionen Euro bleibt dem VfB allerdings aufgrund einer Weiterverkaufsklausel nur rund die Hälfte. Zuvor galten auch Jamie Leweling und Josha Vagnoman als Verkaufskandidaten. Beide blieben dem VfB allerdings treu.
Warum hat der VfB unbedingt Einnahmen gebraucht?
Was bleibt, ist die spannende Frage, warum der VfB kurz vor Transferschluss offenbar so dringend auf Geld angewiesen war. Der Woltemade-Verkauf im Sommer 2025 hat den Schwaben ein fettes Transferplus von knapp 60 Millionen Euro ermöglicht.
Zwar stand vor dem Verkauf von Chema Andrés im Sommer 2026 ein Minus von 40 Millionen Euro, jedoch muss man bedenken, dass die Schwaben zuletzt zum zweiten Mal in Serie ins Pokalfinale eingezogen sind und sich sogar für die Champions League qualifizieren konnten. Ähnlich wie in Frankfurt wundert man sich darüber, was aus all den Einnahmen geworden sein könnte.
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