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Barça-Boss Laporta lässt bei Alvárez nicht locker

Der Stürmer von Atlético bleibt bei Barça hoch im Kurs.
Julián Álvarez kämpft aktuell mit Argentinien um die Titelverteidigung bei der WM
Julián Álvarez kämpft aktuell mit Argentinien um die Titelverteidigung bei der WM | Sebastian Frej/GettyImages

Die Posse rund um Julián Álvarez nimmt kein Ende. Seit Wochen liefern sich die beiden La-Liga-Klubs Atlético Madrid und der FC Barcelona ein aufgeheiztes hin und her. Barça möchte den Star-Stürmer unbedingt verpflichten, Atléti will entsprechende Verhandlungen garnicht erst aufnehmen. Nun wird das nächste Kapitel geschrieben.

Laporta setzt Deadline

"Wir werden eine angemessene Frist setzen. Ich würde sagen, bis Ende des Monats."
Joan Laporta

Kürzlich schob Miguel Ángel Gil, welcher die sportlichen Geschicke bei den Rojiblancos leitet, einem Wechsel von Álvarez einen Riegel vor und erklärte diesen quasi für unverkäuflich, egal wie viel die Katalanen bieten würden (90min berichtete).

Rund um das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien soll Barça-Präsident Joan Laporta diversen Medienberichten zufolge darauf reagiert haben und konterte selbstbewusst: "Es gibt so viele Fälle, in denen gesagt wurde, dass ein Spieler niemals zu Barça gehen würde, und am Ende ist er doch gekommen."

Der 64-Jährige bekräftigte: "Wir stehen mit einem Angebot bereit. Er ist ein Spieler, den unser Trainer haben möchte, und deshalb haben wir Atlético Madrid das Angebot unterbreitet." Gleichzeitig macht Laporta auch klar, dass er nicht ewig auf einen Deal warten möchte: "Wir werden eine angemessene Frist setzen. Ich würde sagen, bis Ende des Monats."

Spieler mit Wechselwunsch

Julián Álvarez hatte sich zuletzt klar und eindeutig zu dieser Thematik positioniert. In einem Interview bei der WM sprach der Argentinier davon, dass ein Wechsel wohl für alle Beteiligten das beste sei, bei Atléti ist dies natürlich nicht gut aufgenommen worden.

Der Poker um den Stürmer ist zu einer richtigen Schlammschlacht geworden. Bleibt abzuwarten, wie er am Ende ausgeht und ob die Colchoneros schließlich doch einknicken und eine Monster-Ablöse kassieren.


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