Viel wurde in den letzten Wochen um Julian Alvarez geschrieben. Da war das angebliche Angebot von 100 Millionen Euro vom FC Barcelona, die Retourkutsche Atléticos, gefolgt vom 150-Millionen-Angebot Real Madrids, das die Rojiblancos ebenfalls ablehnten.
Die Sachlage bei Atléti ist klar: Alvarez soll nicht abgegeben werden – und falls doch, dann nur durch Bezahlen seiner 500 Millionen Euro teuren Ausstiegsklausel. Eine ziemlich verfahrene Situation also, doch ausgerechnet der 26-Jährige selbst hat jetzt weiter Öl ins Feuer gegossen.
Alvarez klarer Wunsch – Atléticos deutliche Antwort
Im Anschluss an den argentinischen 2:0-Sieg gegen Österreich stellte sich Alvarez den Journalisten – und gab ein überraschend klares Statement ab, das man bei Atlético nicht gerne gehört haben dürfte.
Ein Transfer sei "das Beste für alle", sagte Alvarez in Dallas und ergänzte: "Ich möchte mir meinen Traum erfüllen." Wie dieser Traum aussieht, erklärte der Stürmer nicht, doch es ist wahrscheinlich, dass dieser auf den Namen FC Barcelona hört.
"I think the best thing for everyone is a transfer."
— ESPN FC (@ESPNFC) June 22, 2026
Julián Alvarez publicly says he wants to leave Atlético Madrid 🚨 pic.twitter.com/YLTibWzAe7
Die Rojiblancos selbst äußerten sich nur Minuten später selbst – und griffen Barça dabei erneut an, wobei sie auch mit einer Klage beim FIFA-Sportgerichtshof drohten, da die Katalanen mit einem unter Vertrag stehenden Spieler verhandelt haben.
"Wir haben in der Vergangenheit gesehen, wie Barcelona agiert“, zitierte die AS eine anonyme Quelle aus dem Atlético-Umfeld: "Es gibt keinen Geldbetrag, für den Barça Julian Alvarez kaufen könnte. Er wird nicht nach Barcelona wechseln."
Eine nicht mehr zu rettende Beziehung?
Die Katalanen sind bereits lange an Alvarez dran und haben ihn zum absoluten Wunschspieler für das anstehende Transferfenster auserkoren. Bei Barça soll er Robert Lewandowski ersetzen, der den spanischen Meister ablösefrei verlassen wird.
Ob Atlético angesichts von Alvarez' offen ausgesprochener Forderung aber einknicken wird, steht in den Sternen. Die Rojiblancos sind seit jeher als harter Verhandlungspartner bekannt und die schwierigen Beziehungen zu den Verantwortlichen aus Barcelona stellen eine deutliche Hürde in den Verhandlungen dar.
Die unterkühlte Beziehung dürfte ihre Gründe nicht nur in der aktuellen Alvarez-Saga haben, sondern auch aufgrund von vergangenen Disputen haben. Am prominentesten ist hier die Personalie Antoine Griezmann, der 2019 unter großem Drama zu den Katalanen wechselte, 2021 jedoch wieder zu Atlético zurückkehrte.
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