In den vergangenen Wochen wurde Julian Alvarez immer wieder mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung gebracht. Nun hat Atlético Madrid den anhaltenden Spekulationen jedoch ein klares Ende gesetzt.
Auf den vereinseigenen Kanälen bezog CEO Miguel Ángel Gil eindeutig Stellung und machte unmissverständlich klar, dass der argentinische Nationalspieler den Klub in diesem Sommer nicht verlassen wird.
Atlético erteilt Barcelona eine klare Absage
"Wir haben ein Angebot über 100 Mio. Euro nicht angenommen und wir würden auch keines über 150 oder sogar 200 Mio. Euro akzeptieren."Atleti-CEO Miguel Ángel Gil
"Meine Position ist klar, die Position des Klubs ist klar", erklärte Gil. Diese Haltung habe Atlético nicht nur Alvarez selbst, sondern auch dessen Beratern sowie Barça-Präsident Joan Laporta mitgeteilt. Für den Klubchef besteht kein Zweifel daran, dass der 26-Jährige seine Zukunft in Madrid hat: "Atlético ist der richtige Ort für Julian und Julian ist der perfekte Mittelstürmer für Atlético. Wir wollen ihn behalten."
Auch auf die jüngsten Aussagen von Joan Laporta reagierte Gil deutlich. Barcelonas Präsident hatte zuletzt erklärt, dass das Angebot für Alvarez nicht unbegrenzt hoch ausfallen werde, zeitlich begrenzt ist und der Klub zudem über Alternativen verfüge. Die Antwort des Atlético-Bosses fiel ebenso knapp wie unmissverständlich aus: "Wir wollen ihn nicht verkaufen."
Atlético hat keine Schmerzgrenze
Besonders deutlich wurde Gil bei der Frage nach einer möglichen Ablösesumme. "Wir haben ein Angebot über 100 Millionen Euro nicht angenommen und wir würden auch keines über 150 oder sogar 200 Millionen Euro akzeptieren", betonte der CEO.
Damit scheint ein Wechsel des Argentiniers zum FC Barcelona in diesem Transfersommer endgültig vom Tisch zu sein. Atlético betrachtet Alvarez als zentrale Figur für die Zukunft des Klubs und denkt trotz des großen Interesses anderer Vereine offenbar nicht daran, den Angreifer ziehen zu lassen. Für Barcelona bedeutet das, dass sich die Katalanen wohl nach Alternativen für die Offensive umsehen müssen.
Bis zuletzt hatten sich die Katalanen zuversichtlich gezeigt, den Wunschstürmer in diesem Sommer trotz der klaren Atleti-Haltung noch verpflichten zu können. Das war vor allem im Wechselwunsch des Argentiniers begründet, der diesen während der WM öffentlich machte.
Bei den Rojiblancos will man aber mit aller Macht auf den bis 2030 gültigen Vertrag pochen. Es wäre ein bemerkenswertes Statement!
