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WM-Elf mit Überraschung: So würde Uli Hoeneß aufstellen, wenn er Bundestrainer wäre

Uli Hoeneß kritisiert Julian Nagelsmann bekanntlich gerne. Doch wie würde er eigentlich seinen Job machen? Der Bayern-Ehrenpräsident hat nun schon mal seine Wunschaufstellung verraten.
Uli Hoeneß stellt seine WM-Wunschelf zusammen
Uli Hoeneß stellt seine WM-Wunschelf zusammen | picture alliance/GettyImages

Wer sich immer schon gefragt, hat welche Startelf Uli Hoeneß als Trainer der deutschen Nationalmannschaft auf den Platz stellen würde, erhält jetzt die Antwort. Im Gespräch mit dem Spiegel hat der Ehrenpräsident des FC Bayern nun verraten, welchen elf Spielern aus dem 26er Kader er bei der WM 2026 das Vertrauen schenken würde. Dabei ist eine dicke Überraschung mit dabei.

Die WM-Elf von Uli Hoeneß

Tor: Manuel Neuer

Zwar bemängelte Uli Hoeneß wie so viele die Kommunikation in der Torhüterfrage, jedoch steht für ihn fest, dass Manuel Neuer der beste Torhüter in Deutschland ist.

Abwehr: David Raum, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck, Nathaniel Brown

In der Abwehr kommt es direkt zur angekündigten Überraschung. Erstaunlich ist weniger, dass hier Joshua Kimmich nicht zu finden ist, sondern vielmehr, dass David Raum dafür hinten rechts verteidigen soll. Der Leipziger ist eigentlich ein klarer Linksverteidiger und auch einer, der sich mehr an der Linie wohl fühlt, von wo aus er seine scharfen Flanken mit seinem starken Linken Fuß in die Mitte schlagen kann.

"Raum als Rechtsverteidiger ist nicht ideal, aber Kimmich sollte ins Mittelfeld", erklärte er seine Entscheidung. Zudem halte er viel von Nathaniel Brown, der für Raum auf seiner starken linken Seite verteidigen dürfte. Der Frankfurter wird im Übrigen auch schon mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.

Innen vertraut Hoeneß neben Bayern-Star Jonathan Tah auf Nico Schlotterbeck. Antonio Rüdiger bleibt somit - wie wahrscheinlich auch bei Nagelsmann - außen vor.

Defensives Mittelfeld: Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic

Für Uli Hoeneß ist klar, dass Joshua Kimmich auf der Sechser-Position spielen soll. "Joshua Kimmich brauche ich im Mittelfeld. Auf keinen Fall hinten rechts. Führungsspieler kann er da nicht sein", monierte er. Der 31-Jährige soll wie beim FC Bayern mit Aleksandar Pavlovic das zentrale Mittelfeld bilden. Leon Goretzka wäre der leidtragende Akteur dieser Veränderung.

Offensives Mittelfeld: Jamie Leweling, Florian Wirtz, Jamal Musiala

Es ist wenig überraschend, dass Florian Wirtz und Jamal Musiala auch bei Hoeneß im Mittelfeld gesetzt wären. Auf der rechten Seite fiele seine Wahl auf VfB-Profi Jamie Leweling und nicht auf Bayern-Youngster Lennart Karl. Dieser sei noch nicht bereit für die Startelf. Zudem sei er zwar ein Fan von Leroy Sané, jedoch fehle es diesem an Selbstvertrauen.

Angriff: Nick Woltemade

Hoeneß betonte zwar, dass er viel von Kai Havertz hält, jedoch sei Nick Woltemade eher ein Stürmer als sein Konkurrent. Der Newcastle-Star hat jedoch in der Rückrunde auch selten als Angreifer gespielt und noch seltener geknipst. Viele fordern deswegen Deniz Undav, Hoeneß gehört jedoch nicht zu diesen.


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