Beim 1. FC Köln sorgt das 19-jährige Offensiv-Juwel Said El Mala sowohl auf als auch abseits des Rasens für reichlich Wirbel. Während der trickreiche Linksaußen im Testspiel gegen Bergisch Gladbach jüngst sein erstes Tor in der laufenden Vorbereitung erzielte und unter Cheftrainer Rene Wagner auf dem Rasen voll mitzieht, kochen die Transfergerüchte im Hintergrund hoch. Im Mittelpunkt der Diskussionen: Borussia Dortmund.
Wie 90min bereits berichtete, hat der BVB zuletzt ernst gemacht und ein erstes formelles Angebot für den begehrten Flügelstürmer am Geißbockheim hinterlegt. Doch anstatt die Vereine einer Einigung näher zu bringen, hat die Dortmunder Offerte in der Domstadt für einen handfesten Eklat gesorgt.
FC-Bosse verärgert über BVB-Taktik
Nach Informationen von Sky Sport bot der BVB eine Sockelablöse von lediglich 26 Millionen Euro, gepaart mit 16 Millionen Euro an Bonuszahlungen, von denen jedoch intern nur etwa acht Millionen als realistisch erreichbar eingestuft werden. Diese Summe liegt meilenweit von der Kölner Schmerzgrenze entfernt, die strikt bei 50 Millionen Euro liegen soll.
Der vereinsnahe GEISSBLOG geht nun sogar noch einen Schritt weiter und berichtet von dicker Luft zwischen den Klubs: Demnach empfanden die FC-Bosse die Dortmunder Zahlen als absolutes "Witz-Angebot". Erschwerend kam offenbar hinzu, dass die Kölner massiv darüber verärgert waren, auf welche Art und Weise der BVB im Hintergrund auf den Spieler und dessen Mutter, die gleichzeitig als seine Beraterin fungiert, eingewirkt haben soll.
Die drastische Konsequenz der Rheinländer: Der Effzeh hat dem BVB eine unmissverständliche Absage erteilt und die Verhandlungen mit den Schwarz-Gelben kurzerhand komplett abgebrochen.
Schlägt nun RB Leipzig zu?
Da El Mala und seine Mutter bereits im Mai ein lukratives 50-Millionen-Euro-Angebot des englischen Klubs FC Brentford ablehnten, um stattdessen in der Bundesliga zu bleiben, lichten sich die Optionen des Toptalents.
Aus dem deutschen Oberhaus bleibt nun wohl nur noch RB Leipzig als realistischer Abnehmer. Die Sachsen haben in Köln zwar bereits grundsätzliches Interesse hinterlegt, teilten dem FC aber auch mit, dass sie die finanzielle Forderung aktuell nicht stemmen können. Das könnte sich erst ändern, wenn die Roten Bullen zuvor Millionen-Einnahmen durch einen Verkauf von Yan Diomandé generieren. Bis dahin wird El Mala weiter in Köln auf Torejagd gehen.
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