Borussia Dortmund hat sein Beuteschema auf dem Transfermarkt angepasst. Statt hauptsächlich in die Premier League oder auf die Bundesliga-Konkurrenz zu schauen, legen die Schwarz-Gelben den Fokus wie früher auf Talente.
Mit Joane Gadou, Kaua Prates und Justin Lerma hat der BVB drei Teenager verpflichtet – und das Trio soll nicht alleine bleiben. Konstantinos Karetsas steht ebenfalls kurz vor einem Wechsel an die Strobelallee. Und vielleicht kommt auch Said El Mala.
BVB macht bei El Mala ernst
Das Interesse der Dortmunder am 19-Jährigen ist bereits seit Wochen bekannt, jetzt hat der BVB die nächsten Schritte unternommen. Laut Sky Sport haben die Schwarz-Gelben in der vergangenen Woche ein erstes Angebot beim 1. FC Köln für El Mala eingereicht.
Dieses lag bei 26 Millionen Euro inklusive acht Millionen leicht zu erreichender Bonuszahlungen. Die Kölner zeigten sich laut Sky Sport von der Offerte "irritiert" und lehnten das Angebot umgehend ab, da es sich deutlich unter der Erwartung von 50 Millionen Euro bewegt.
Köln offen für Verkauf
El Mala selbst kann sich einen Wechsel zum BVB grundsätzlich gut vorstellen – genauso wie seine Mutter, die auch als seine Beraterin fungiert. Sie ließ in der Vergangenheit bereits den Wechsel ihres Sohnes zum FC Brentford platzen, obwohl die Bees die Kölner Forderungen erfüllten.
Der Flügelstürmer gibt unterdessen weiter Vollgas im Training. Kölns Cheftrainer Rene Wagner erklärt: "Wir sind erwachsene Leute und wir können offen miteinander umgehen. Natürlich sprechen wir darüber, dass es im Sommer mal das ein oder andere Interesse gab. Aber aktuell steht Said hier auf dem Trainingsplatz. Und das wird er auch die nächsten Wochen tun. Der Junge macht nicht den Eindruck, dass irgendetwas anderes in seinem Kopf rumschwebt. Und wenn dann was kommen sollte, kann man sich hinsetzen und reden."
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