Galatasaray bemüht sich um die Dienste von Milan-Flügelstürmer Rafael Leao. Dabei scheint der türkische Top-Klub allerdings ziemlich halbherzig vorzugehen. Wie der italienische Transfer-Experte Gianluca Di Marzio berichtete, hat Galatasaray ein Witz-Angebot in Höhe von 30 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Bonus-Zahlungen abgegeben. Die Offerte wurde von den Rossoneri selbstverständlich abgelehnt.
Zur Erinnerung: Im Vorjahr wurde dem FC Bayern ein Interesse am 27-Jährigen nachgesagt, jedoch soll Milan eine Ablöse von mehr als 100 Millionen Euro gefordert haben. Zwar hat sich die Situation verändert, da Leao eine schwache Saison absolviert hat und verkauft werden soll, um neue Transfers zu ermöglichen, jedoch stellt sich der Traditionsklub natürlich eine andere Summe als 30 Millionen Euro vor. Immerhin hat Leao bei der WM auch durchaus wieder aufblitzen lassen, was ihn eigentlich ausmacht.
Milan bietet Rafael Leao an: Türkei-Spur führt auch zu Fenerbahce
Die Mailänder sollen Leao zuletzt in ganz Europa angeboten haben. Transfer-Experte Ben Jacobs erklärte kürzlich bei talkSPORT, dass der Außenstürmer unter anderem bei Manchester United, dem FC Arsenal und Leeds United ins Schaufenster gestellt wurde, er jedoch einen Wechsel in die Türkei für realistischer halte. Der Journalist Pedro Almeida berichtete kürzlich, dass Fenerbahce bei AC Mailand ein Angebot in Höhe von 40 Millionen Euro einreichen werde.
Doch selbst bei einer Ablöse von 40 Millionen Euro dürften die Mailänder noch nicht zucken. Der Markwert von Leao ist auf der Plattform transfermarkt.de jüngst auf 50 Millionen Euro gefallen. Dies dürfte auch ungefähr die Summe sein, ab der sich Milan mit Angeboten beschäftigt. Der portugiesische Tempo-Dribbler ist noch bis 2028 gebunden, weshalb die Rossoneri im Falle des Falles auch bis zum nächsten Sommer warten könnten, wenngleich das wohl von niemandem die Wunschvorstellung ist.
In 291 Pflichtspielen kommt Leao auf 80 Tore und 55 Vorlagen. In der abgelaufenen Serie-A-Spielzeit erzielte der Portugiese zehn Treffer - sein schwächster Wert seit 2021.
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