Als Bayer 04 Leverkusen im Sommer 2025 die Verpflichtung von Malik Tillman über die Bühne brachte, war die Hoffnung groß, dass das einstige Juwel des FC Bayern München bei den Rheinländern zum großen Wirtz-Nachfolger werden würde und den Abgang des Starspielers zum FC Liverpool auffangen könnte.
Doch Tillman, der zuvor bei der PSV Eindhoven in den Niederlanden beeindruckende Leistungen zeigte (44 Torbeteiligungen in 73 Pflichtspielen, Anm. d. Red.), schaffte es bis heute einfach nicht, unter dem Bayer-Kreuz Fuß zu fassen und den großen Erwartungen gerecht zu werden, die seine Leistungen bei der PSV weckten.
Teures Missverständnis? Tillman kommt nicht in Tritt
Die Werkself legte 35 Millionen Euro für seine Verpflichtung auf den Tisch, doch der 24-Jährige, der bereits 39 Länderspiele für die USA absolviert hat, wird dieser Summe bislang einfach nicht gerecht.
Nach 49 Spielen für Leverkusen stehen lediglich neun Tore und zwei Vorlagen in der Statistik des gebürtigen Nürnbergers – zu wenig für einen derart großen Batzen an Ablöse. Auch wenn der Dribbelkünstler am gestrigen Donnerstagabend mit einem Treffer beim Sieg in der Europa League gegen Lech Posen glänzen konnte.

Tillman findet bei Bayer 04 einfach nicht zu seiner Form und man merkt dem Ex-Münchner vereinzelt deutlich an, wie sehr ihm die Leichtigkeit in seinem Spiel fehlt. Die Hoffnungen, dass diese zeitnah und von selbst in Leverkusen noch erwacht und Tillman doch noch richtig durchstartet, sind offenbar mittlerweile verglimmt.
Neue Ideen müssen her, denn offenbar herrschen beidseitige Unzufriedenheiten.
Winterwechsel eine Option
Nun berichtet Sky Sport, dass sich die Wege zwischen der Werkself und dem vermeintlichen Transfer-Missverständnis trotz eines Vertrags bis 2030 bereits im kommenden Winter trennen könnten - zumindest vorerst. Bereits im vergangenen Sommer solle man in Leverkusen bereit gewesen sein, Tillman ziehen zu lassen - nun könnte das Thema im Winter wirklich ernst werden.
Nach Angaben des Sportsenders sei der Spieler selbst offen für eine Leih-Flucht im Winter, womit er bei der Werkself offene Türen einrennt. Auch Bayer soll offen dafür sein, dem Kreativspieler mit einem Tapetenwechsel unter die Arme zu greifen.
Nun stellt sich wohl nur noch die Frage, welcher mögliche Abnehmer im Winter vorstellig wird und wohin es den 24-Jährigen dann zieht.
