Skip to main content

Wiederholungstäter: DFB verhängt schon wieder kuriose Strafe gegen FC Bayern

Der FC Bayern wurde erneut mit einer Geldstrafe belegt.
Michael Olise und seine Teamkollegen haben vor Spielen keine Eile zu haben
Michael Olise und seine Teamkollegen haben vor Spielen keine Eile zu haben | Simon Hofmann - UEFA/GettyImages

Die Saison 2025/26 ist für den FC Bayern München mit dem Gewinn des Doubles aus deutscher Meisterschaft und Triumph im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende mehr als versöhnlich zu Ende gegangen. Damit ist der noch immer tief sitzende Stachel des Ausscheidens im Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain etwas gelindert und rundet das Fußballjahr für den Rekordmeister ab.

Doch Erfolg scheint etwas träge zu machen, denn die Bayern kassierten nun eine bereits bekannte und kuriose Strafe vom DFB - eine mit Wiederholungscharakter.

Geldstrafe für Trödeln

Wie das DFB-Sportgericht am heutigen Dienstag mitteilte, wurde der FC Bayern zu einer Geldstrafe in Höhe von 65.000 Euro verurteilt. Grund dafür ist das wiederholte Trödeln der Münchner Starspieler vor Bundesligaspielen. In der abgelaufenen Saison verspätete sich der Anpfiff zweier Bayern-Spiele, da die Münchner bei der Ausrüstungskontrolle zu lange gebraucht hatten.

Die Bayern-Stars scheinen gerne mal zu trödeln
Die Bayern-Stars scheinen gerne mal zu trödeln | Maja Hitij - UEFA/GettyImages

Sowohl am 21. Februar gegen Eintracht Frankfurt als auch am 21. März gegen Union Berlin konnte das Spiel erst mit Verspätung beginnen. Die Trödel-Bayern sorgten gegen die Eintracht für eine Verspätung von 2:30 Minuten und gegen die Eisernen für eine Verzögerung von 1:15 Minuten.

Der erste Verstoß kostete den Rekordmeister 25.000 Euro, der zweite schlug jedoch bereits mit 40.000 Euro zu Buche.

Kuriose Wiederholungstäter

So kurios diese Strafe auch sein mag, sie ist keine Neuheit für den Münchner Spitzenklub. Bereits im Jahr 2025 wurden die Bayern für ähnliche Verstöße mit einer Geldstrafe belegt. In der Spielzeit 2024/25 wurden die Münchner wegen einer Verzögerung vor Spielbeginn mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt.

Beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli kamen die Bayern-Stars zu spät und verzögerten den Anpfiff um zwei Minuten und sieben Sekunden. Auch damals kamen die Münchner zu spät aus ihrer Kabine und verzögerten die Ausrüstungskontrolle. Ähnlich bei Titelgewinnen präsentieren sich die Bayern also auch in dieser Hinsicht als Wiederholungstäter. Der prall gefüllte Geldbeutel wird es sicherlich verschmerzen.


Weitere FC Bayern-News lesen:

Add us as a preferred source on Google