Von seinem Transfer erhoffte man sich beim FC Bayern München eigentlich recht viel, doch Bryan Zaragoza konnte die hohen Erwartungen beim deutschen Rekordmeister nie erfüllen. In der Statistik des wieselflinken und dribbelstarken Spaniers stehen stattdessen magere sieben Einsätze bei den Bayern und gerade mal 170 Einsatzminuten. Der Transfer wurde als gescheitert abgestempelt und Zaragoza nach nur einem halben Jahr an der Säbener Straße bereits wieder in die La Liga verliehen, wo er zuletzt bei CA Osasuna und dann im Anschluss bei Celta Vigo auflief.
- Nochmal nachlesen: Zaragoza findet neuen Klub - was bedeutet das für die Bayern?
Im vergangenen Wintertransferfenster dann plötzlich ein kleiner Paukenschlag. Der italienische Traditionsklub AS Rom holte Zaragoza aus seiner Leihe bei Celta Vigo und nahm den 24-jährigen Offensivspieler unter seine Fittiche. Zunächst ebenfalls per Leihe, doch die Münchner kamen mit den Römern überein, dass nach 50 Prozent der möglichen Einsatzzeit eine Kaufpflicht greift, die Zaragoza fix an die AS bindet. Doch wie läuft es für Bryan Zaragoza eigentlich in der Ewigen Stadt?
Zaragoza in Rom auf dem absteigenden Ast
Seit seiner Ankunft bei der AS Rom Anfang Februar dieses Jahres kam der ehemalige Bayern-Spieler erst in vier Spielen der italienischen Serie A zum Einsatz. Nachdem seine Spielzeit in den ersten drei Einsätzen noch angestiegen war, kam Zaragoza im vierten Einsatz plötzlich nur noch für eine Minute gegen Juventus Turin auf den Platz. In den beiden darauffolgenden Spielen musste der Spanier dann aber von der Bank aus zusehen und spielte in den Duellen mit dem CFC Genua und Como Calcio unter Trainer Gian Piero Gasperini keine Rolle mehr.
Aktuell stehen 135 Spielminuten und eine Torvorlage auf der Habenseite des Spaniers. Damit steht Zaragoza derzeit aber bei nur enttäuschenden 21 Prozent der möglichen Einsatzzeiten im italienischen Oberhaus - Tendenz sinkend. Ernüchternd!

Auch in der Europa League gegen den FC Bologna reichte es nicht für mehr: Zaragoza, der im Hinspiel in der Startelf stand, musste zur Halbzeit in der Kabine bleiben. Im Rückspiel stand er für lediglich elf Minuten auf dem Feld. Somit scheinen die Zweifel zu wachsen, dass der Spanier am Ende der Saison tatsächlich auf eine 50-prozentige Teilnahme am Spielbetrieb der AS Rom kommt - damit wackelt auch die ausgehandelte Kaufpflicht.
