Nach einem misslungenen Kapitel bei West Ham United zog es Niclas Füllkrug im Winter nach Italien. In der Hoffnung, dass der deutsche Stürmer wieder zu seiner alten Form aus Bundesliga-Zeiten finden würde, wurde er bis zum Saisonende an die AC Mailand ausgeliehen. Doch auch bei den Rossoneri ließen die Leistungen des 33-Jährigen bislang – vorsichtig formuliert – zu wünschen übrig.
In seinen bisherigen 17 Einsätzen für Milan, davon nur drei in der Startelf, gelang Füllkrug lediglich ein Tor. Zwar bringt Trainer Massimiliano Allegri ihn nach wie vor gerne als Joker ins Spiel, doch kann der 24-fache Nationalspieler seiner Mannschaft nur selten einen wirklichen Mehrwert liefern.
Es ist daher nicht zu erwarten, dass Milan die integrierte Kaufoption im Sommer ziehen wird. Und auch in London hat Füllkrug trotz eines gültigen Vertrags bis 2028 keine Zukunft. Wie Sky Sport berichtet, denkt West Ham United daher nicht nur über einen Verkauf, sondern im schlimmsten Fall sogar über eine Vertragsauflösung nach.
Wolfsburg und Werder ein Thema - Lockt auch die MLS?
Nachdem im Winter bereits Gerüchte über eine Rückkehr in die Bundesliga aufgekommen waren, wird Füllkrug nun erneut mit einem Wechsel ins deutsche Oberhaus in Verbindung gebracht. Laut Sky beschäftigt sich dabei erneut der VfL Wolfsburg "intensiv" mit Füllkrug. Den Wölfen droht zwar der Abstieg in die 2. Liga, sie könnten dem gebürtigen Niedersachsen jedoch die Option bieten, wieder näher an seiner Heimat zu spielen.
Doch nicht nur der VfL scheint an Füllkrug interessiert zu sein. Laut dem Bericht beschäftigt sich auch sein Ex-Klub Werder Bremen mit einer Rückholaktion. Vor seinem Wechsel zum BVB im Sommer 2023 gelang Füllkrug bei den Grün-Weißen der Durchbruch. Werder sei für den einstigen Publikumsliebling nach wie vor sowohl aus emotionaler als auch aus sportlicher Sicht interessant.
Neben der Bundesliga hätte Füllkrug mit der MLS auch die Möglichkeit, eine dritte Auslandsstation anzutreten. Ein Wechsel nach Nordamerika wäre jedoch im Kontext der Nationalmannschaft - sofern er eine Rückkehr in die DFB-Elf anstrebt - nicht zwingend förderlich.
