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Wer wird Krösche-Nachfolge? Diese Lösung wollen die Eintracht-Fans

Nach der über fünfjährigen Amtszeit von Markus Krösche muss sich Eintracht Frankfurt einen neuen Sportchef suchen. Laut einer Umfrage wünschen sich die Fans einen alten Bekannten zurück.
VonFranz Krafczyk
Markus Krösche wurde nach über fünf Jahren als SGE-Sportvorstand verabschiedet
Markus Krösche wurde nach über fünf Jahren als SGE-Sportvorstand verabschiedet | picture alliance/GettyImages

Diese Meldung schlug am Sonntagabend wie eine Bombe ein: Markus Krösche und Eintracht Frankfurt gehen nach über fünf Jahren getrennte Wege (90min berichtete). Der Sportvorstand, der als nächstes bei der AC Mailand anheuern könnte, bat um seine vorzeitige Freistellung und wird zunächst von Axel Hellmann ersetzt.

Der neue Vorstandsvorsitzende gilt allerdings nur als Interimslösung, die Suche nach einem langfristigen Krösche-Nachfolger läuft im Hintergrund bereits auf Hochtouren. In den Medien kursieren längst zahlreiche Namen, die angebliche Wunschlösung Christoph Spycher soll aber beispielsweise nicht zur Verfügung stehen.

Mehr lesen: Entscheidung bei Frankfurts Wunschkandidat Spycher gefallen

Doch welchen neuen Sportchef wünschen sich eigentlich die Fans? FanQ, eine interaktive Voting- und Community-Plattform für Sport- und Fußballfans, hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Frage zu beantworten. Die Umfrage wurde vom 18. bis zum 20. Oktober erhoben.

Fans wünschen sich Bobic-Rückkehr - Überraschender Name auf Platz zwei

Das Ergebnis ist durchaus überraschend: 32,8 Prozent der über 2500 Teilnehmer wünschen sich Fredi Bobic zurück. Der 54-Jährige ist derzeit als Sportdirektor bei Legia Warschau tätig und kennt die Eintracht bestens. Aufgrund seiner erfolgreichen ersten Amtszeit bei den Hessen (2016 bis 2021) sind viele Fans der Ansicht, dass er der richtige Mann für die Krösche-Nachfolge wäre.

Fredi Bobic arbeitete bereits fünf Jahre bei der Eintracht
Fredi Bobic arbeitete bereits fünf Jahre bei der Eintracht | Sebastian El-Saqqa - firo sportphoto/GettyImages

Nicht weniger überraschend ist, dass sich 19,4 Prozent für Hasan Salihamidzic aussprechen. Zwar verfügt auch er über geballte Erfahrung aus seiner Zeit als Sportvorstand bei den Bayern, allerdings wurde er dort kritisch betrachtet. Salihamidzic wurde vorgeworfen, zu hoch dotierte Verträge verantwortet zu haben, die dem Rekordmeister kaum einen Mehrwert lieferten. Zudem warf auch die Entlassung vom damaligen Trainer Julian Nagelsmann kein gutes Licht auf die Arbeit des Ex-Profis.

Spycher, der wohl weiter beim BSC Young Boys arbeiten wird, erhielt 18,7 Prozent der Stimmen und landete damit vor Joti Chatzialexiou (12,3 Prozent), der durch seine erfolgreiche Arbeit beim 1. FC Nürnberg ebenfalls ein Kandidat ist. Pirmin Schwegler, einst als aktiver Spieler für die Eintracht auf dem Feld, bekam nur 2,7 Prozent. Satte 14,1 Prozent der Teilnehmer wünschen sich einen anderen Kandidaten, der in der Umfrage nicht aufgeführt ist.


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