Mit der Verpflichtung von David Herold landete Borussia Mönchengladbach einen kleinen Transfercoup. Der 23-Jährige galt beim Karlsruher SC schließlich als einer der besten Außenverteidiger der 2. Bundesliga und steuerte in der letzten Saison starke sieben Vorlagen bei. Herold soll bei den Fohlen Druck auf Lukas Ullrich ausüben und verschärft die Konkurrenzsituation auf der linken Abwehrseite der Borussen.
Herold hat weltmeisterlichen Spitznamen
Und Herold hat einen durchaus klangvollen Spitznamen im Gepäck, den er aus seiner Zeit bei den Badenern mitbringt. Dort wurde der Gladbacher Neuzugang nämlich unter anderem "Llorente" genannt – benannt nach dem spanischen Rechtsverteidiger und frischgebackenen Weltmeister Marcos Llorente von Atletico Madrid.
"Das kommt daher, weil ich jetzt auch seit Kurzem ein bisschen längere Haare habe."David Herold über seinen Spitznamen

In einem Interview mit Fohlen-TV erklärte der amüsierte Herold, wie er zu diesem Spitznamen kam. Schuld daran ist offenbar sein ehemaliger Teamkollege beim KSC, Nicolai Rapp. "Das ist eine ganz lustige Geschichte, eigentlich so ein kleiner Insider zwischen uns", so Herold. Und weiter: "Das kommt daher, weil ich jetzt auch seit Kurzem ein bisschen längere Haare habe. Als ich die das erste Mal so hinten zum Dutt gemacht habe, kam der Vergleich mit Llorente." Rein optisch lässt sich der Vergleich nicht von der Hand weisen.
Kein Plan B: Herold mit ehrlichem Geständnis
Ob das die hohen Erwartungen an seine Verpflichtung noch einmal erhöht? Schließlich gilt der Spanier Llorente bei Atletico als Musterprofi und Leistungsträger. Für David Herold ist der Spitzname sicherlich vor allem eine lustige Erinnerung an eine schöne Zeit beim KSC. In puncto Fußball nimmt es der 3,5 Millionen Euro teure Neuzugang aber deutlich ernster.
"Das klingt jetzt ein bisschen dumm, aber für mich gab es tatsächlich irgendwie nur den Plan A. Ich habe mir immer das große Ziel gesetzt, dass ich Profi werden möchte. "David Herold

Auf die Frage, was er gemacht hätte, wenn er kein Fußballer geworden wäre, hatte Herold eine ehrliche Antwort parat. "Das klingt jetzt ein bisschen dumm, aber für mich gab es tatsächlich irgendwie nur den Plan A. Ich habe mir immer das große Ziel gesetzt, dass ich Profi werden möchte. Und ich dachte mir, sobald ich mich irgendwie mit etwas anderem befassen würde, würde ich nicht hundertprozentig alles für den Fußball geben. Klar war für mich aber auch wichtig, dass ich die Schule vernünftig abschließe – was ich auch gemacht habe."
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