"Welch ein Clown": Enger Ronaldo-Freund verspottet Kimmich
Von Dominik Hager

Joshua Kimmich gehört durchaus zu den Spielern, die mehr polarisieren als der Bundesliga-Durchschnitt. Dennoch wird der 30-Jährige von den meisten ziemlich respektiert. Der englische Star-Journalist Piers Morgan, der als eingefleischter Arsenal-Fan gilt, hat sich nun jedoch auf X über den Bayern-Star lustig gemacht. "Welch ein Clown", schrieb der 60-Jährige und unterstrich seinen Satz mit drei lachenden Emojis.
Doch was veranlasste den engen Freund von Cristiano Ronaldo dazu, über Kimmich zu spotten? Hintergrund der Aussage ist ein Kimmich-Statement, welches besagte, dass PSG der bislang stärkste Gegner in dieser Saison war. Zu Arsenal äußerte sich der Bayern-Star hingegen etwas nüchterner. "Es war klar, dass es nicht ein Spiel wird wie gegen PSG oder Chelsea, wo es viel ums Fußballspielen geht. Arsenal legt enorm viel Wert auf ihre Standardsituationen. Die spielen alles in die Box - egal ob Abstoß, Freistoß, Einwurf oder Ecke", führte Kimmich aus.
Morgan griff das als Ausrede für die Bayern-Niederlage auf und sah darin eine Abwertung des Erfolgs der Gunners. Tatsächlich konnte Arsenal die Münchner vor allem über Standardsituationen Schmerzen zufügen. Das 1:0 fiel nach einer Ecke und auch in vielen weiteren Situationen nach ruhenden Bällen brannte es lichterloh. Letztlich war der FC Arsenal allerdings in allen Belangen überlegen und konnten die Partie völlig verdient für sich entscheiden.
Kimmich-Kritik nicht wirklich nachvollziehbar
Die Kritik an Kimmich, die nicht nur von Morgan ausging, sondern auch in den Sozialen Netzwerken aufkam, ist aber nicht wirklich nachvollziehbar. Schließlich betonte Kimmich auch klipp und klar, dass die Pleite gegen die Gunners verdient war. Klar ist auch, dass der FC Bayern ein deutlich schwächeres Spiel ablieferte als noch gegen PSG.
Demnach lässt sich auch nicht eindeutig festlegen, ob Arsenal oder PSG der eigentlich stärkere Gegner war. Eine wirkliche Relevanz hat das allerdings ohnehin nicht, da alle drei Vereine die Ligaphase der Champions League mit hoher Wahrscheinlichkeit unter den Top 8 abschließen. Entscheidend in Sachen Titelgewinn wird dann erst die Rückrunde.
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