Weidenfeller sieht Urbig bei der WM: Kommt es zu diesem Zweikampf?

Jonas Urbig kommt derzeit immer wieder als Neuer-Vertreter zum Einsatz. Springt er noch auf den WM-Zug auf?
Jonas Urbig könnte noch auf den WM-Zug aufspringen
Jonas Urbig könnte noch auf den WM-Zug aufspringen | INA FASSBENDER/GettyImages

Oliver Baumann scheint nach dem jüngsten Vertrauensbeweis von Julian Nagelsmann als Nummer eins im deutschen Tor gesetzt zu sein. Ebenso hat Alexander Nübel sehr gute Chancen auf die Nummer-zwei-Rolle. In Bezug auf den dritten Kaderplatz ist aber noch alles offen. Immer häufiger wird auch Bayern-Ersatzkeeper Jonas Urbig mit einer WM-Teilnahme in Verbindung gebracht.

Roman Weidenfeller sprach sich im Doppelpass auf Sport1 klar für den 22-Jährigen aus. "Ich würde Jonas Urbig mitnehmen zur Weltmeisterschaft, weil er das Alter und das Talent dazu hat, in naher Zukunft deutscher Nationaltorwart zu werden - aber nicht als Nummer eins Stand jetzt für die WM", erklärte der frühere Borusse.

Weidenfeller sieht Baumann als gesetzt an

Für Weidenfeller ist die Besetzung im deutschen Tor grundsätzlich schon relativ klar. "Nummer eins ist Baumann, klar. Dann Nübel und Urbig. Du kannst dich darüber streiten, ob du Urbig auf die Zwei packst und Nübel dahinter", erläuterte er.

Zwar könnte man den derzeit noch verletzten Marc-André ter Stegen in die Rechnung miteinbeziehen, jedoch ist laut Weidenfeller hier der Zug abgefahren. "Er hat keine Chance", so das klare Urteil der BVB-Legende. Der an Girona verliehene Barca-Star hat sich zu Beginn der Rückrunde direkt verletzt und wird wohl vor der WM nur noch wenige Spiele absolvieren können.

Ein junger Torwart wohl mit guten Chancen

Grundsätzlich hat Weidenfeller auch nicht Unrecht damit, dass es durchaus Sinn macht, einen jungen Keeper mit zur WM zu nehmen. Baumann wird mit seinen 35 Jahren auch nicht mehr so wahnsinnig lange im DFB-Tor stehen und auch Nübel ist schon Ende 20. Die Zukunft im deutschen Tor gehört wohl entweder Urbig oder Freiburg-Keeper Noah Atubolu.

Der Breisgauer ist im Gegensatz zu Urbig Stammspieler im Klub, jedoch hat der Münchner aufgrund der vielen Neuer-Verletzungen auch schon elf Pflichtspiele in der laufenden Saison bestritten. In der Champions League gegen Atalanta Bergamo wird schon am Dienstagabend der zwölfte Saison-Einsatz folgen.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich Urbig und Atubolu einen Zweikampf um den dritten Kaderplatz im Tor liefern.

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