Das konkrete Interesse des FC Bayern an Nathaniel Brown macht deutlich: Der flexibel einsetzbare Außenverteidiger von Eintracht Frankfurt ist angesichts der Ablösesumme, die sich im Falle einer Einigung wohl zwischen 50 und 65 Millionen Euro einpendeln wird, keineswegs als Ersatzspieler in der zweiten Reihe eingeplant.
Vincent Kompany scheint große Stücke auf den jungen Nationalspieler und sein weiteres Entwicklungspotenzial zu halten. Umso mehr stellt sich jedoch die Frage, wie die Münchener angesichts dieser erhofften Verpflichtung von Brown mit Alphonso Davies und Hiroki Ito planen. Immerhin könnten sie schlussendlich die Leidtragenden sein.
Umdenken bezüglich Davies
Wie die Sport Bild berichtet, ist Kompany von seiner Ansicht, es brauche wegen Davies keinen neuen Linksverteidiger, mittlerweile abgerückt. Dafür soll vorrangig die inzwischen gefestigte Verletzungsanfälligkeit des Kanadiers verantwortlich sein. Das Magazin führt auf: In den letzten zwei Saisons verpasste Davies satte 71 Pflichtspiele.
Und gerade weil Davies so oft fehlte und gleichzeitig ein so enormes Gehalt verschlingt, scheint auch Kompany inzwischen der Meinung zu sein, dass die Bayern-Abwehr auch ohne ihn funktionieren kann. Der FCB ist demnach auch bereit, ihn gehen zu lassen, insofern in diesem Transfer-Sommer ein attraktives Angebot eintreffen sollte. Wie hoch die Offerte ausfallen müsste, um als "attraktiv" zu gelten, bleibt bislang noch eher vage.
Loses Interesse aus Saudi-Arabien gibt es laut der Sport Bild bereits. Allerdings ist unklar, ob sich diese Anfragen noch konkretisieren und ob sich Davies einen solchen Wechsel überhaupt vorstellen könnte.
Ito würde es nach Spanien ziehen – So hoch ist das Preisschild
Ito gilt derweil schon eher als klarer Verkaufskandidat. Insbesondere die spanische La Liga soll für den Japaner ein interessantes Ziel sein. Den Infos der Sport Bild zufolge hat ein Austausch zwischen seinem Management und dem Klub das Resultat hervorgebracht, dass die Münchener ihn auch offensiver auf dem Transfermarkt anbieten können.
Für etwa 20 Millionen Euro würde Ito dann auch abgegeben werden. Nach nur zwei gemeinsamen Jahren, die auch von verletzungsbedingten Zwangspausen geprägt waren, könnte Ito also schon wieder wechseln und die Säbener Straße verlassen. Das wird nur noch mehr gelten, wenn die Verpflichtung von Brown über die Bühne gebracht werden kann.
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