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FC Bayern will Eintracht-Star: Klare Tendenz im Brown-Poker

Trotz unterschiedlicher Ablöse-Vorstellungen schreitet der Transfer von Nathaniel Brown weiter voran.
Nathaniel Brown winkt ein WM-Stammplatz
Nathaniel Brown winkt ein WM-Stammplatz | Alexander Hassenstein/GettyImages

Wenn das DFB-Team am Sonntagabend gegen Fußballzwerg Curacao ab 19 Uhr deutscher Zeit in die WM 2026 startet, wird Nathaniel Brown aller Voraussicht nach in der deutschen Startelf stehen. Der 22-Jährige hat auf der linken Abwehrseite für eine Kehrtwende gesorgt und ist in der Hierarchie an David Raum vorbeigezogen.

In seinem sechsten Länderspiel wird Brown dann weiter offiziell als Spieler von Eintracht Frankfurt geführt sein. Offen ist dagegen, ob sein Wechsel zum FC Bayern München bis dahin bereits unter Dach und Fach ist.

Die Ausgangslage ist dabei klar: Die Bayern haben sich mit Brown auf einen Sommer-Wechsel samt Vertrag bis 2031 geeinigt. Dem Linksfuß winkt in München ein Gehalt von über zehn Millionen Euro im Jahr. Die SGE auf der anderen Seite soll sich grundsätzlich offen für einen Verkauf zeigen und dem 22-Jährigen diesen Karriereschritt nicht verbauen wollen. Vorausgesetzt natürlich, die Ablöse entspricht den eigenen Vorstellungen.

Ablöse-Kluft überwindbar

Hier liegt, wie so häufig, der Knackpunkt für den Transfer. Wie die Bild nun berichtet, bieten die Bayern zunächst rund 50 Millionen Euro Ablöse. Die Frankfurter verlangen rund 65 Millionen Euro inklusive Boni.

Was nach einer ziemlich großen Lücke klingt, soll in Wahrheit aber keine unüberwindbare Hürde darstellen. Im Gegenteil: Laut Bild gibt es die klare Tendenz, dass der Transfer zeitnah über die Bühne gehen kann. Vielleicht schon vor dem ersten WM-Spiel der deutschen Mannschaft.

Anders als mit dem VfB über Woltemade

Die Zahlen zwischen den Klubs sind demnach bereits ausgetauscht. FCB-Sportvorstand Max Eberl habe seinem Kollegen Markus Krösche "etwas über 50 Millionen Euro" mündlich in Aussicht gestellt. Der Austausch sei weiter konstruktiv und die Verhandlungen "fortgeschrittener und zielführender als im letzten Jahr zwischen Bayern und dem VfB Stuttgart um Nick Woltemade". Der Deal scheiterte bekanntlich, weil die Bayern die Stuttgarter Forderungen nicht erfüllen wollten.

Bei Brown sei aber damit zu rechnen, dass es zu einer Einigung kommen wird – auch wenn diese natürlich weiterhin nicht garantiert sei. Allerdings sei in Frankfurt die Stimmung ähnlich wie bei Hugo Ekitiké im Vorjahr. In den Verhandlungen mit Liverpool sei damals von Beginn an klar gewesen, dass es zu einem Deal kommt.

Klar scheint allerdings auch, dass man in München definitiv nicht bis an die zunächst geforderten 65 Millionen Euro herangehen wird. Wahrscheinlicher scheint eine Einigung mit einer Sockelablöse von gut 50 Millionen Euro und höheren Boni. Um den Transfer schon während der WM abzuschließen, könnte Brown den obligatorischen Medizincheck auch in den USA absolvieren.


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