Was Tah Nebenmann Upamecano "100 Mal am Tag" sagt
Von Simon Zimmermann

Der FC Bayern wartet weiter auf eine Entscheidung von Dayot Upamecano. Dem Innenverteidiger liegt längst ein unterschriftsreifes Angebot zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrages vor. Doch der 27-Jährige zögert weiter, eine endgültige Zukunfts-Entscheidung steht aus.
Laut Bild wird man an der Säbener Straße langsam aber sicher ungeduldig und soll dem Franzosen eine Deadline bis Mitte Februar gesetzt haben. Nach außen hin gibt sich Sportvorstand Max Eberl allerdings weiter gelassen. "Wir reden mit ihm und dann werden wir es verkünden, wenn es zu verkünden ist - wenn es etwas zu verkünden gibt. In welche Richtung auch immer", erklärte Eberl kürzlich.
Sportlich bleibt Upamecano - unabhängig von seiner Entscheidung - in der laufenden Saison ein elementarer Faktor für den Bayern-Erfolg. Nach krankheitsbedingter Zwangspause steht der Abwehrspieler im letzten Vorrundenspiel der Champions League bei der PSV Eindhoven (Mittwoch, 21 Uhr) vor dem Comeback. Wie meist üblich wird dann Jonathan Tah im Abwehrzentrum neben ihm stehen.
Tah über besonderes Verhältnis zu Upamecano
"Natürlich wünsche ich mir, dass er bleibt. Das sage ich ihm 100 Mal am Tag."
- Tah über Upamecano
Der Neuzugang aus Leverkusen ist in München voll eingeschlagen und harmoniert prächtig mit Upamecano. Wenig verwunderlich würde es Tah auch begrüßen, wenn das über die Saison hinaus so bleibt.
"Dayot ist jemand, den ich sehr gerne mag. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz", meinte Tah auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Eindhoven. "Auch die Art und Weise, wie er mich in der Mannschaft aufgenommen hat, war besonders", schwärmte der deutsche Nationalspieler.
"Natürlich wünsche ich mir, dass er bleibt. Dass er seinen Vertrag verlängert. Das sage ich ihm, glaube ich, 100 Mal am Tag. Deswegen weiß er auf jeden Fall, dass ich das möchte", erklärte Tah mit einem Grinsen.
"Ich glaube, er fühlt sich wohl und weiß, was er hier hat", fügte Tah noch hinzu.
Fehlt eigentlich nur noch die Unterschrift des Franzosen, damit die 'Bromance' in Bayerns Innenverteidigung weitergehen kann...
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