Die Geduld ist am Ende: Ultimatum für Upamecano!

Bei Bayern München ist man mit der Geduld in der Causa Dayot Upamecano offenbar am Ende: Der Rekordmeister hat dem Franzosen jetzt ein Ultimatum gesetzt.
Dayot Upamecano muss sich entscheiden
Dayot Upamecano muss sich entscheiden / Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages
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Eigentlich schien alles schon in trockenen Tüchern zu sein. Anfang Januar berichteten mehrere Medien übereinstimmend von einer Einigung im zähen Vertragspoker zwischen Dayot Upamecano und dem FC Bayern München.

Passiert ist seitdem: Nichts. Die offizielle Verkündung lässt weiter auf sich warten und mittlerweile sind die Bayern-Bosse auch eher genervt von dem Thema. "Wir reden mit ihm und dann werden wir es verkünden, wenn es zu verkünden ist – wenn es etwas zu verkünden gibt. In welche Richtung auch immer", erklärte Sportvorstand Max Eberl kürzlich.

Das klang also gar nicht danach, als wäre mit einer baldigen Vollzugsmeldung zu rechnen. Und die Geduld des Rekordmeisters scheint jetzt endgültig aufgebraucht.

Die Geduld ist am Ende

Wie die Bild berichtet, haben die Bayern Upamecano jetzt ein Ultimatum bis Mitte Februar gesetzt. Bis dahin muss sich der 27-Jährige entscheiden, ob er das vorliegende Angebot des Rekordmeisters annimmt oder nicht – nachgebessert wird es nämlich nicht nochmal.

Grundsätzlich fühlt sich Upamecano wohl in München und mag es sehr, mit Trainer Vincent Kompany zusammenzuarbeiten. Doch immer wieder aufkommende Detailfragen bezüglich einer Ausstiegsklausel und des Gehalts des Franzosen haben die Geduld des Rekordmeisters immer weiter schmelzen lassen.

Bayern mit großen Zugeständnissen

Schließlich hat der deutsche Rekordmeister seinem Verteidiger im vorliegenden Vertragsangebot sogar eine Ausstiegsklausel zugestanden. 65 Millionen Euro soll sie betragen und ab 2027 gezogen werden können.

Auch bei Gehalt und Handgeld waren sich die beiden Parteien eigentlich schon einig. Inklusive Boni soll Upamecano über 20 Millionen Euro pro Saison verdienen. Zudem soll er für die Unterschrift ein Handgeld von 20 Millionen Euro bekommen.

Bayern hat sich für seinen Verteidiger also mächtig ins Zeug gelegt. Daher ist es verständlich, dass die Geduld beim Rekordmeister aufgrund des ständigen Zögerns des Franzosen schwindet. Upamecano hat sein Schicksal jetzt also selbst in der Hand.


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