Es gibt wohl nicht viele Spieler, die bei mehreren Vereinen einen derart positiven Eindruck hinterlassen haben und sich auch nach der aktiven Laufbahn noch des Status eines Fanlieblings erfreuen dürfen. Einer, dem das mit Sicherheit gelang, ist auf jeden Fall Sunnyboy Karim Matmour, der in seiner langen Karriere unter anderem insgesamt 138 Pflichtspiele für Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt absolvierte und bei beiden Klubs noch immer tief verwurzelt und herzlich willkommen zu sein scheint.
Was macht eigentlich Karim Matmour?
Der mittlerweile 40-jährige ehemalige Nationalspieler Algeriens stand von 2008 bis 2011 für die Borussen auf dem Feld und absolvierte in diesem Zeitraum insgesamt 84 Pflichtspiele mit der Gladbacher Raute auf der Brust, davon 77 in der ersten Liga. Vier Tore und drei Vorlagen erzielte der Sunnyboy am Niederrhein, bevor er im Sommer 2011 für eine Ablöse von 500.000 Euro zu Eintracht Frankfurt wechselte.

Matmour, der in Straßburg geboren wurde, absolvierte zunächst 28 Spiele in der 2. Bundesliga für die Hessen und war in der Spielzeit 2011/12 mit insgesamt zehn Torbeteiligungen erheblich an der Rückkehr in die Bundesliga beteiligt. Im Jahr darauf kam der 30-malige algerische Nationalspieler im Trikot der SGE zu 24 Einsätzen in der Bundesliga, wobei ihm je ein Tor und eine Vorlage gelangen.
Am Ende der Saison wechselte Matmour von Eintracht Frankfurt zum 1. FC Kaiserslautern und kehrte somit in die 2. Bundesliga zurück. Es sollten noch die Stationen Al-Arabi, Huddersfield und TSV 1860 München folgen, ehe Matmour seine Karriere 2017 bei Adelaide United in Australien ausklingen ließ.

Matmour nach der aktiven Profilaufbahn
Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Matmour dem Fußball treu, versuchte sich zunächst als Trainer und sammelte erste Erfahrungen im Amateurbereich beim Kehler FV 07, wo er von 2018 bis 2020 unter anderem als Co-Trainer, Trainer und in beratender Funktion tätig war. Von 2020 bis 2022 war Matmour dann Scout bei Bayer 04 Leverkusen, anschließend war er von September 2022 bis Oktober 2023 Co-Trainer der algerischen U23-Nationalmannschaft.

Auch heute noch ist Karim Matmour mit dem Fußball verbunden - wenn auch nicht mehr auf der Trainerbank. Er ist regelmäßig im TV-Bereich und in den sozialen Medien zu verschiedenen Themen rund um seine große Liebe, den Fußball, im Einsatz, war bereits Gast in Fußball-Podcasts und durfte unter anderem bei der WM in Katar als Experte und Co-Kommentator für afrikanische Teams sein Fachwissen einbringen.
Zudem hat der Ex-Profi in Algerien mittlerweile seine eigene Modemarke mit dem Namen "Fennec” auf den Markt gebracht. Sie soll gute Qualität und erschwingliche Preise verbinden.
Was macht eigentlich?
