Nach dem 0:0-Remis gegen den FC Schalke konnte sich der FC Bayern mit einem 2:1-Sieg nur knapp gegen die SV Elversberg durchsetzen. Die zwei Partien gegen die zwei Aufsteiger verliefen damit alles andere als problemlos.
Was die Münchener beim Auswärtsspiel im Saarland nun besonders ärgerte, war die erste Halbzeit. "Heute war unser Tempo nicht gut, wir waren in den Zweikämpfen nicht da, wie wir das normal machen", kritisierte Vincent Kompany bei DAZN für seine Begriffe verhältnismäßig deutlich. Vor allem das vergleichsweise fehlerhafte Passspiel sorgte für viele Brüche in einzelnen Spielzügen. Seine Mannschaft sei dahingehend "nicht so präzise" gewesen, wie er es gerne sehen würde, so der Cheftrainer weiter.
"Mental waren wir heute am Anfang einen Schritt zu langsam. Das darf uns nicht passieren, dass eine Halbzeit verloren geht. Da müssen wir ehrlich sein", führte Kompany seine Kritik weiter aus. Dazu verneinte er die Nachfrage, ob die Wechsel im Vergleich zum vergangenen Donnerstag diesen negativen Effekt gehabt hätten. Dennoch sei es wichtig gewesen, den Unterschied im Spiel nach dem Vierfachwechsel in der 65. Spielminute zu sehen. "Am Ende waren wir da, da haben wir viele Möglichkeiten kreiert", gab sich der Coach immerhin mit der letzten halben Stunde zufrieden.

Karl entschuldigt sich nach provokantem Jubel
Doch zwischendurch gab es auch noch ein bisschen Ärger. Nachdem Lennart Karl in der 26. Minute den zwischenzeitlichen Führungstreffer erzielen konnte, jubelte er etwas provokant mit dem Finger vor dem Mund zu den SVE-Anhängern – die klassische "Ruhe"-Geste.
Anschließend wurde Karl bei seinen Ballaktionen ausgepfiffen. Umso wichtiger schien dem 18-jährigen Offensivspieler anschließend die Einordnung und Entschuldigung zu sein. "Es war auf jeden Fall nicht so gemeint. Ich glaube, die meisten Fußballfans wissen, dass das Emotionen sind. Und das gehört dazu im Fußball. Wenn sie es nicht verstanden haben, tut es mir echt leid", erklärte sich der Bayern-Youngster anschließend bei DAZN.
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