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Was die Neuer-Verlängerung jetzt für Nübel bedeutet

Der FC Bayern hat seine Torwartfrage mit den Vertragsverlängerungen von Manuel Neuer und Sven Ulreich für die kommende Saison endgültig geklärt. Doch was ist eigentlich mit Leihrückkehrer Alexander Nübel?
Alexander Nübel
Alexander Nübel | DeFodi Images/GettyImages

Der FC Bayern München hat am gestrigen Freitag für Fakten gesorgt und die Vertragsverlängerung von Torwartlegende Manuel Neuer bis Sommer 2027 bekannt gegeben.

Der 40-Jährige soll noch eine weitere Saison Teil des Kaders von Trainer Vincent Kompany sein und seinem designierten Nachfolger, Jonas Urbig, als Lehrmeister zur Seite stehen. Auch mit dem dritten Torwart Sven Ulreich verlängerten die Münchner in diesem Zuge. Eine Personalie ging bei all den Meldungen jedoch unter.

München präsentiert sein Torwart-Trio für die neue Saison

Nachdem der FC Bayern im Zuge der Vertragsverlängerungen mit Neuer und Ulreich einen Social-Media-Post der beiden zusammen mit Jonas Urbig veröffentlichte und diesen mit "Unser Torwarttrio für die nächste Saison steht” betitelte, scheint klar, dass der deutsche Rekordmeister damit möglicherweise auch einen Schlussstrich unter die Personalie Alexander Nübel gezogen hat.

Der 29-Jährige steht seit 2020 an der Säbener Straße unter Vertrag, muss sich aber schon seit Jahren per Leihen andernorts und fernab von München beweisen. Nach einer Leihe an die AS Monaco von 2021 bis 2023, steht der dreimalige deutsche Nationalspieler bereits seit 2023 zwischen den Pfosten des VfB Stuttgart.

Noch vor wenigen Monaten rechnete Alexander Nübel mit einer Rückkehr nach München, doch diese scheint nun vom Tisch oder zumindest zeitlich absehbar befristet zu sein. In den Zeilen zur künftigen Torwartsituation in München und den festgezurrten Verlängerungen wird Nübel nämlich gar nicht erst erwähnt. Es wirkt fast so, als sei die aktuelle Nummer eins des VfB Stuttgart für den FC Bayern schon unsichtbar geworden.

"Wir haben bei der Ausrichtung im Tor einen klaren Plan und setzen ihn Schritt für Schritt um: Manuel Neuer, Sven Ulreich und Jonas Urbig bilden ein Torwartteam, in dem jeder seine Rolle hat und das sich gemeinsam entwickelt."
Max Eberl

"Wir haben bei der Ausrichtung im Tor einen klaren Plan und setzen ihn Schritt für Schritt um: Manuel Neuer, Sven Ulreich und Jonas Urbig bilden ein Torwartteam, in dem jeder seine Rolle hat und das sich gemeinsam entwickelt“, kommentierte Sportvorstand Max Eberl die berühmte T-Frage nun mit deutlichen Worten.

Die Zukunft von Alexander Nübel scheint ungewiss, denn eigentlich steht der Torwart ab dem 1. Juli wieder beim FC Bayern im Kader und hat noch einen Vertrag bis 2030. Nach Informationen der Bild soll Nübel vor allem aufgrund der rasanten Weiterentwicklung von Jonas Urbig an Standing verloren haben und nun das Nachsehen haben. In Stuttgart scheint man zudem mit Torwartjuwel Dennis Seimen zu planen, wodurch Nübel zusätzlich zu den finanziellen Hürden für den VfB nicht mehr tragbar scheint.

FC Bayern will Nübel verkaufen - Bericht

Wie die Bild berichtet, möchte man den verliehenen Schlussmann nun am liebsten schnellstmöglich verkaufen. Derzeit zeichnet sich jedoch noch kein Szenario ab, wohin es den damals angedachten Neuer-Erben ziehen könnte. Diese Personalie dürfte in diesem Sommer also noch für reichlich Gesprächsstoff sorgen.

Es scheint wohl aktuell auch eher unwahrscheinlich, dass die Bayern Nübel erneut für ein Jahr verleihen und ihn im kommenden Sommer nach dem neuen Vertragsende von Manuel Neuer zurückholen. Auch, weil man die Personalie Nübel nun so unbeachtet ließ.

Aber wer weiß. Der Fußball schreibt manchmal verrückte Geschichten. Nübel hat am 23. Mai im Pokalfinale gegen den FC Bayern noch einmal die Möglichkeit, ordentlich Eigenwerbung zu betreiben.


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