Eine Woche hat das Transferfenster noch geöffnet – viel Zeit bleibt also nicht mehr, um den Kader für die neue Saison fertigzustellen. Umso bedenklicher, dass bei Werder Bremen noch die eine oder andere Baustelle bleibt.
Wir zeigen den aktuellen Stand der grünweißen Kaderplanung:
Neuer Verteidiger
- Mit Olivier Deman verfügt der SV Werder aktuell nur über einen gesunden Außenverteidiger. Daher ist der Handlungsbedarf auf der defensiven Außenbahn am größten.
Weil Karim Coulibaly weg ist und Niklas Stark nach wie vor nicht zuverlässig einzuplanen ist, soll der neue Mann idealerweise auch im Zentrum eingesetzt werden. Das macht die Suche nicht unbedingt leichter – und im Zweifelsfall auch teurer.
Neuer Mittelfeldspieler
- Neben einem neuen Verteidiger fahndet Werder auch im Mittelfeld nach einem Neuzugang. Cameron Puertas bleibt der Wunschspieler der Grünweißen, doch das Preisschild von zehn Millionen Euro ist für die Bremer nicht zu stemmen. Daher muss der Verein womöglich umschwenken.
"Wir werden nichts Unvernünftiges machen und großartig ins Risiko gehen. Dass wir uns noch nach Verstärkungen im Mittelfeld und im Defensivbereich umsehen, ist ja bekannt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es am Ende auf Leihgeschäfte hinausläuft", verriet Peter Niemeyer der Deichstube.
Was wird aus Njinmah?
- Der heißeste Kandidat, um für eine nennenswerte Ablöse zu sorgen, ist Justin Njinmah. Mit Olympique Marseille und AC Florenz soll es zwei Interessenten geben, ein konkretes Angebot liegt dem SVW aber nicht vor. Sollte bei Njinmah noch Bewegung reinkommen, würde das die Handlungsmöglichkeiten der Werder-Bosse für eigene Neuzugänge massiv erweitern.
Stage-Zukunft quasi entschieden
- In diesem Sommer hatte es einige Wechselgerüchte rund um Jens Stage gegeben. Doch wie die Deichstube bereits am Montag berichtet hatte, hätte Werder dem Dänen nur vor dem ersten Pflichtspiel die Freigabe erteilt. Kommt kein astronomisches Angebot mehr, bleibt Stage in Bremen.
"Wir würden uns sehr schwer damit tun, ihn jetzt so kurz vor Schließung des Transferfensters noch abzugeben. Da müsste schon Außergewöhnliches auf dem Tisch liegen. Das ist nicht der Fall", bestätigte Peter Niemeyer der Bild.
Gibt es Abnehmer für Alvero und Kownacki?
- Skelly Alvero und Dawid Kownacki sollen den SVW in diesem Sommer noch unbedingt verlassen, da sie in den Plänen der Grünweißen keine Rolle spielen. Nennenswerte Einnahmen sind für das Duo nicht zu erwarten, doch am Osterdeich wäre man schon froh, die Gehälter der zwei Reservisten einzusparen.
Laut Deichstube gab es zuletzt immerhin lose Gespräche mit Interessenten.
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