Für Werder Bremen ist Jens Stage ein sehr wichtiger Bestandteil des Mannschaftkerns. Im zentralen Mittelfeld zieht der 29-jährige Däne die Fäden. So wäre er einerseits ein Spieler gewesen, der dem Klub eine nennenswerte Ablösesumme hätte einbringen können, andererseits aber auch einer, der eine möglichst ruhige und souveräne Saison wahrscheinlicher macht.
Deshalb hat sich Werder durchaus mit einem möglichen Abgang von Stage beschäftigt. Den Informationen der Deichstube zufolge ist nun aber ein eigens gesetztes zeitliches Ultimatum für dieses Szenario erreicht worden.
Werder-Abschied bei Stage ab sofort ausgeschlossen
Der Plan der Werder-Bosse lautete demnach wie folgt: Nach dem ersten Pflichtspiel soll Stage nicht mehr abgegeben werden. Mit dem 3:0-Sieg über Hansa Lüneberg im DFB-Pokal ist dieses erste Pflichtspiel inzwischen absolviert worden – bei dem der Mittelfeldspieler passenderweise auch das 1:0 selbst erzielte und beim zweiten Treffer, den Niclas Füllkrug per Elfmeter erzielte, maßgeblich beteiligt war.
Für Werder ist jetzt also klar: Ein etwaiger Stage-Verkauf wäre jetzt nicht mehr aufzufangen. Ein passender Ersatz wäre entweder zu teuer oder auch in zeitlicher Hinsicht nicht mehr zu verpflichten. Gegenüber Stage selbst soll dieses Ultimatum laut der Deichstube auch klar kommuniziert worden sein, sodass Spieler und Klub nun eine klare und vor allem gemeinsame Ausgangslage vor Augen haben.
Nachdem vor einigen Wochen vor allem die TSG Hoffenheim um Stage gebuhlt hatte, war zuletzt der griechische Topklub Panathinaikos Athen am Mittelfeldspieler interessiert. Beide Klubs konnten (oder wollten) die Forderungen des SVW aber nicht erfüllen. Ein neuer Interessenten braucht sich augenscheinlich nun nicht mehr melden.
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