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Wackelt der Stuhl schon? So denken die Eintracht-Bosse wirklich über Riera

Der umstrittene SGE-Coach soll Härte und Konsequenz zeigen.
Frankfurt und Riera möchten weiter zusammenarbeiten
Frankfurt und Riera möchten weiter zusammenarbeiten | picture alliance/GettyImages

Es ist ein wenig verhext bei der Eintracht. Man hat das Gefühl, dass das Team mit jedem Gegentor weniger auch selbst ein Tor weniger schießt. Albert Riera hat im Vergleich zu Dino Toppmöller definitiv mehr Erfolg bei dem Unterfangen, die Defensive zu stärken. Dafür ist jedoch die Gefährlichkeit der Offensive auf der Strecke geblieben. Zuletzt blieb die SGE in zwei von drei Spielen torlos.

Aufgrund der insgesamt noch immer eher durchwachsenen Leistungen gab es auch schon Gerüchte bezüglich einer schnellen Trennung von Riera. Dieser ist schließlich auch charakterlich ein eher spezieller Typ, der umstrittene Entscheidungen trifft und damit bei manchen sehr gut, bei anderen dafür weniger gut ankommt.

Eintracht-Bosse wollen Riera Zeit geben

Laut Bild-Informationen denken die Eintracht-Verantwortlichen aber noch nicht daran, in diesem Sommer schon wieder den Trainer zu wechseln. Die Arbeit des Spaniers soll erst in der kommenden Saison genauer bewertet werden, wenn eine Transferphase vergangen ist. Derzeit soll es den Bossen vor allem darum gehen, dass Riera Härte und Konsequenz an den Tag legt.

Dies hat er zuletzt mit der Nichtberücksichtigung von Mario Götze und dem Bankplatz von Jonathan Burkardt getan. Entscheidungen, die aber nicht bei allen gut angekommen sind, vor allem weil die Kommunikation dem Bericht zufolge verbesserungsfähig gewesen sei.

Auf der anderen Seite verlangt man aber von Riera, dass er genau diese Entscheidungen auch trifft. Der neue Coach soll dem Team Härte und Widerstandsfähigkeit beibringen. Die Bosse haben unter Toppmöller genau das ein wenig vermisst. Folgerichtig steht die Führung auch hinter dem Trainerwechsel und Riera.

Geht das Team den Riera-Weg mit?

Nun liegt es auch am Team, die unbequemen Wege anzunehmen und zu lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Dann besteht auch die Chance, dass Trainer und Spieler eine passende Symbiose bilden. Das ist bisher wohl nur teilweise gelungen. Dem Bild-Bericht zufolge gibt es im Team Zweifel an der Herangehensweise und den Entscheidungen von Riera.

Klar ist, dass unter dem neuen Mann ein anderer Wind weht. Riera hat direkt nach seiner Ankunft einen Strafenkatolog eingeführt, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Disziplinsproblemen gekommen war. So sollen einige Stars durch Verspätungen auffällig geworden sein.

Offenbar hat das Team aber auch schon eine Lektion gelernt. "Ich kann sagen, dass wir nicht allzu viele Strafen haben. Sie respektieren die Regeln. Es gibt ein paar wenige Kleinigkeiten. Bei Pünktlichkeit, Respekt gegenüber dem Team und den ernsten Dingen haben wir keine Probleme", machte Riera deutlich.

Frankfurt kämpft um die Conference League

Nun muss aber natürlich sportlich betrachtet noch eine Steigerung her. Aktuell rangiert Frankfurt an Position sieben, was für die Qualifikation für die Conference League wahrscheinlich reichen würde. Der SC Freiburg lauert aber nur einen Zähler dahinter. Leverkusen ist als Tabellen-Sechster schon acht Punkte weg.

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