Der Hamburger SV hat auf dem Transfermarkt noch einiges zu tun, um die besten Voraussetzungen zu schaffen, auch im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg in der Bundesliga zu bestehen. Die mit Abstand größte Aufgabe erwartet die HSV-Verantwortlichen rund um Sportdirektor Claus Costa bei der Suche nach einem Nachfolger für Luka Vušković.
Das gesuchte Profil
Selbstverständlich wird es nahezu unmöglich sein, den Kroaten qualitativ ebenbürtig zu ersetzen. Zu stark spielte der 19-jährige Innenverteidiger während seiner einjährigen Leihe zu den Hanseaten. Wie die Bild berichtet, ergibt sich ein klares Profil, zu dem auf dem Transfermarkt der passende Spieler gesucht wird.
Natürlich orientiert sich dieses Profil daran, was mit dem Abgang von Vušković verloren geht. Demnach steht bei der Suche nach einem passenden Kandidaten insbesondere die Zweikampf- und Kopfballstärke im Vordergrund.
Darüber hinaus sollte der Nachfolger im Idealfall auch die Mannschafts-Rolle von Vušković übernehmen, sprich als Leader vorangehen. Egal ob durch Erfahrung oder eine natürliche Ausstrahlung wie beim jungen kroatischen Nationalspieler.
Zwei Aspekte, welche dafür eher vernachlässigt werden können, sind das Tempo sowie die Fähigkeiten im Spielaufbau. Bei letzterem war Vušković über jeden Zweifel erhaben, die Schnelligkeit war dafür auch beim Kroaten eine Schwachstelle.
Erster Kandidat vom Tisch

Jemand, der genau in das gesuchte Profil passt, ist Michael Svoboda (FC Venedig), welcher mit dem HSV in Verbindung gebracht wurde (90min berichtete). Aktuell ist der österreichische Innenverteidiger mit seiner Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko am Start.
Einen Wechsel zu den Rothosen wird es aber nicht geben. Laut diversen Medienberichten wird der 27-Jährige zeitnah beim Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion unterschreiben. Dort könnte er dann übrigens Teamkollege von Luka Vušković werden, auf dessen Verpflichtung die Seagulls wohl der Top-Favorit sind.
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