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HSV hat Vuskovic-Erben an der Angel: Transferduell mit PL-Klub?

Der Hamburger SV möchte sich in der Defensive verstärken und hat es wohl auf einen österreichischen Nationalspieler abgesehen.
Michael Svoboda soll das Interesse des HSV auf sich gezogen haben
Michael Svoboda soll das Interesse des HSV auf sich gezogen haben | NurPhoto/GettyImages

Der Leih-Deal von Luka Vuskovic hat den HSV in der abgelaufenen Saison enorm weitergeholfen. Umso schwieriger wird es jedoch, den jungen Kroaten nun zu ersetzen, zumal ein HSV-Verbleib wohl fast ausgeschlossen ist.

Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, haben die Rothosen nun Interesse an Michael Svoboda hinterlegt. Der österreichische Nationalspieler kickt aktuell für den FC Venedig, möchte dem Verein aber wohl den Rücken kehren, obwohl dieser die Rückkehr in die Serie A geschafft hat.

HSV hat ernsthaften Konkurrenten aus England

Für die Hamburger gibt es jedoch ein größeres Problem bei der Angelegenheit. Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion soll schließlich bereit sein, die Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro für den 27-Jährigen zu ziehen. Brighton gilt zwar auch als Interessent von Vuskovic, jedoch soll der Plan bei Svoboda unabhängig davon bestehen. Die Engländer führen schon länger Gespräche mit dem Österreicher, jedoch gibt es laut Informationen von fussballtransfers.com hierbei noch keine endgültige Einigung.

Hamburg müsste wohl aufs Gaspedal drücken

Sollte der HSV Svoboda verpflichten wollen, käme der Klub wohl nicht daran vorbei, seinerseits schnell die Ausstiegsklausel zu aktivieren. Hierfür müssten aber wohl erst Verkäufe her, wodurch sich ein Zeitproblem ergeben könnte. Ob sich Svodoba im Falle des Falles für Hamburg oder Brighton entscheiden würde, ist derweil noch unklar.

Svoboda kommt beim FC Venedig auf insgesamt 138 Pflichtspiele. 34 davon hat er in der Serie A absolviert. Mit seiner Größe von 1,95 Metern ist der 27-Jährige eine echte Abwehrkante und würde gut in eine tief stehende Abwehr passen. Sein Vertrag in Italien läuft noch bis 2029, weshalb der Klub nicht dazu geneigt sein dürfte, den Team-Kapitän unter der Klausel zu verkaufen.

Svoboda hat vier Länderspiele für Österreich auf dem Konto und ist auch bei der WM 2026 dabei. Beim ersten Spiel der Alpenrepublik gegen Jordanien kam er jedoch nicht zum Einsatz.


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