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Voodoo-Alarm bei Three Lions: Verhext Schamane nun Harry Kane?

Vor dem anstehenden Gruppenspiel gegen Ghana braut sich bei England Unheil zusammen – und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Soll vor dem WM-Spiel gegen Ghana durch einen Voodoo-Fluch gestoppt werden: Bayern-Stürmerstar Harry Kane
Soll vor dem WM-Spiel gegen Ghana durch einen Voodoo-Fluch gestoppt werden: Bayern-Stürmerstar Harry Kane | Richard Pelham/GettyImages

Es klingt wie das Drehbuch für eine sehr wilde Fußball-Komödie, ist aber herrlich absurde Realität: Nana Kwaku Bonsam, dessen Name sich übersetzt furchteinflößend als "Teufel des Mittwochs" liest, hat öffentlich angekündigt, Harry Kane mit einem Fluch zu belegen. Das Ziel? Englands personifizierte Tormaschine pünktlich zum Duell gegen Ghana am morgigen Dienstagabend aus dem Verkehr zu ziehen.

Der "Teufel des Mittwochs“ kocht sein Süppchen

Bonsam, der sich selbst völlig unbescheiden als "Afrikas einziger authentischer Mann“ vermarktet, operiert aus seinem "Kofi Oo Kofi"-Schrein heraus. Der Voodoo-Meister erklärte seinen diabolischen Plan in bester PR-Manier gegenüber dem Daily Star: "Ich arbeite an Harry Kane. Ich wünsche ihm keine schwere Verletzung. Nur so viel, dass es reicht, ihn gegen mein Land zu stoppen." Wie beruhigend, da fällt den englischen Fans sicher ein Stein vom Herzen!

Ganz ohne fußballerische Referenzen kommt der Schamane dabei nicht aus. Bonsam brüstet sich bis heute steif und fest damit, für die hartnäckige Knieverletzung von Cristiano Ronaldo vor dem direkten Duell bei der WM 2014 verantwortlich gewesen zu sein. Damals nutzte er nach eigener Aussage ein geheimes Spezialpulver und vier Hunde, um den Geist "Kahwiri Kapam" zu beschwören. Ob für Harry Kane nun eine ähnliche Mixtur angerührt wird, behielt der Hexendoktor lieber für sich.

Fluch-Resistenz made in Munich

Wirklich Sorgen machen muss man sich um den Stürmerstar aber wohl kaum. Wer in seiner Münchner Zeit den persönlichen Fluch der Titellosigkeit bricht, 36 Bundesliga-Tore in einer Spielzeit ins Netz zimmert und sowieso das bayrische "Mia san mia-Gen" inhaliert hat, der lacht vermutlich auch über einen Voodoo-Zauber aus Westafrika.

Zudem präsentiert sich der Kapitän der Three Lions bei dieser Weltmeisterschaft ohnehin formidabel. Gegen Kroatien traf er gleich doppelt, wurde zum Man of the Match gekürt und zog nebenbei mit der englischen Sturmlegende Gary Lineker gleich - beide stehen nun bei zehn WM-Toren.

Es bleibt also abzuwarten, ob der "Teufel des Mittwochs" an einem Dienstagabend überhaupt diensttauglich ist – oder ob Harry Kane den beschworenen Geist einfach humorlos und volley in den Winkel hämmert.


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