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Völler lässt durchblicken: Wer als DFB-Kapitän unter Klopp geplant ist

Der DFB-Sportdirektor hat einen klaren Hinweis gegeben, wer unter dem neuen Bundestrainer die Binde tragen soll.
Joshua Kimmich hat bereits 114 Länderspiele für Deutschland absolviert
Joshua Kimmich hat bereits 114 Länderspiele für Deutschland absolviert | Alexander Hassenstein/GettyImages

Eine Frage, welche Jürgen Klopp bei seiner Antritts-Pressekonferenz nicht beantwortete, ist die nach dem Kapitänsamt im DFB-Team. Wenige Tage nachdem der 59-Jährige als neuer Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft vorgestellt wurde, äußerte sich nun DFB-Sportdirektor Rudi Völler zu dieser Thematik und gab eine klare Tendenz.

Kimmich bleibt wohl im Amt

"Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."
Rudi Völler

Wie Sky berichtet, hat Völler auf dem internationalen Trainer-Kongress in Mainz wohl die Antwort auf die Kapitänsfrage im DFB-Team gegeben. Der 66-Jährige gehe davon aus, dass Joshua Kimmich auch unter dem neuen Bundestrainer in seiner Rolle als Spielführer verbleiben wird.

"Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird", so die DFB-Legende, welche dennoch betonte, dass die endgültige Entscheidung selbstverständlich bei Jürgen Klopp liege.

Völler über Klopp und das Amt des Bundestrainers

"Egal, welche Entscheidung man trifft - bei der Nominierung, der Aufstellung, taktisch -, da sind 80 Millionen, die das mitdiskutieren. Und man kann es nicht allen recht machen."
Rudi Völler

Der DFB-Sportdirektor zeigte sich glücklich über die Anstellung von Klopp als 13. Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft und bezeichnete den 59-Jährigen als "ein[en] unglaublich erfahrene[n] Trainer."

Gleichzeitig sprach er davon, dass Klopp bereits merke, "welche Wucht dieses Amt hat". Im Zuge dessen erinnert sich Völler auch an seine Zeit als DFB-Coach: "Diese Erfahrung habe ich auch gemacht, ich war es ja auch vier Jahre mal: Es ist halt nicht wie bei einer Vereinsmannschaft."

"Da kann man bei den besten Klubs der Welt sein, aber Nationaltrainer zu sein bei einem großen Verband - und das ist Deutschland ja immer noch -, das ist ein Riesenpfund", so der 66-Jährige. Völler führt fort: "Egal, welche Entscheidung man trifft - bei der Nominierung, der Aufstellung, taktisch -, da sind 80 Millionen, die das mitdiskutieren. Und man kann es nicht allen recht machen."


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