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Völler erwartet guten WM-Start für Deutschland – Warnung zum Curacao-Spiel

Rudi Völler hat sich vor dem WM-Start des DFB-Teams zu Wort gemeldet. Er gibt sich optimistisch, warnt aber trotzdem vor Curacao.
Rudi Völler
Rudi Völler | picture alliance/GettyImages

Um ein erfolgreiches Turnier spielen zu können, ist es besonders wichtig, einen guten Start zu erwischen. So geht es auch der Deutschen Nationalmannschaft, die am Sonntag in die Weltmeisterschaft starten wird.

Am Dienstag hat sich Rudi Völler zur abgeschlossenen Vorbereitung auf die WM sowie zum ersten Spiel in der Gruppenphase geäußert. Insgesamt zeigte sich der 'Direktor Profifußball' des DFB selbstbewusst und optimistisch.


Völler optimistisch nach guter Vorbereitung – eine Warnung spricht er dennoch aus

"Die beiden Spiele gewonnen, seriös mit den Freundschaftsspielen umgegangen. Manchmal ist es gar nicht so schlecht, dass noch nicht alles funktioniert hat", fasste Völler die Mini-Vorbereitung mit den zwei Testspielen gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) zusammen (Stimmen via ran). Das erste Testspiel sei der DFB-Auswahl leichter gefallen, was aber auch damit zusammenhängt, dass die USA "eine bessere Mannschaft haben". Der Sieg sei "verdient" gewesen, wenngleich man habe sehen können, "dass wir vielleicht die eine oder andere Chance zu viel zugelassen" oder auch "nicht so gepresst haben, wie wir das wollten".

"Solche Dinge werden besprochen. Es ist eine komplette Trainingswoche, das ist sehr wichtig. Wir freuen uns und brennen bereits auf das erste Spiel", lenkte Völler dann den Blick auf den kommenden Sonntag.

Rudi Völler
Völler glaubt fest an einen souveränen WM-Start für Deutschland | picture alliance/GettyImages

Bei einem guten Start ins Turnier gebe es "eine gewisse Ruhe" und "ein gutes Gefühl", das sich die Mannschaft erspielen und dann auch beibehalten möchte. Dass es gegen Curacao geht und Deutschland damit der klare Favorit ist, ändert laut Völler aber nichts an der Vorbereitung auf die Partie.

Zur Herangehensweise von Julian Nagelsmann erklärte er: "Die Gespräche sind eigentlich immer gleich. Das Wichtigste für ihn sind die Inhalte für das Spiel, Gegnerbeobachtung, die Mannschaft einzustellen. Das ist die Basis von allem." Der 66-Jährige betonte zudem, dass er hinsichtlich eines souveränen ersten Spiels "total optimistisch" sei. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, noch eine deutliche Warnung auszusprechen: "Im Fußball kann viel passieren, auch gegen den Außenseiter. Wir müssen konzentriert sein, bei einer schnellen Roten Karte etwa kann das Spiel auch kippen. Da müssen wir höllisch aufpassen."


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