Viel Luft nach oben bei Kölner Star-Transfer: Das sagt Effzeh-Trainer Kwasniok
Von Franz Krafczyk

Der 1. FC Köln hat nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer einige namhafte Spieler in die Domstadt gelotst. Was die gezahlten Ablösesummen angeht, stand jedoch ein eher unbekannter Name an der Spitze: Der Transfer von Rav van den Berg kostete den Effzeh stolze acht Millionen Euro. So viel Geld gaben die Geißböcke seit der Verpflichtung von Sebastiaan Bornauw im Sommer 2019 (kam für 8,25 Millionen Euro) nicht mehr für einen einzelnen Spieler aus.
Doch anders als der Belgier, der in Köln schnell zum Leistungsträger wurde und nur zwei Jahre später mit saftigem Gewinn nach Wolfsburg verkauft wurde, scheint van den Berg in Köln noch mit Anpassungsproblemen zu kämpfen. In der laufenden Saison kam der Niederländer bisher nur zu acht Einsätzen. Zwar fiel er während der Hinrunde auch mehr als zwei Monate lang mit einer Schulterverletzung aus, allerdings konnte er sich nach seiner Rückkehr noch nicht durchsetzen. Wenn er von Anfang an spielte, waren auch Fehler wie die glattrote Karte im Dezember gegen Union Berlin (0:1) dabei.
Auf die Frage, warum der 21-Jährige aktuell so häufig das Nachsehen hat, antwortete Kwasniok auf der Pressekonferenz am Donnerstag: "Weil ein anderer in dem Moment auf der Position eben besser abliefert. Oder die Trainingsleistung noch nicht so ist, wie ich sie mir vorstelle. Es gibt gar keine anderen Gründe."
Kehrt van den Berg gegen Stuttgart in die Startelf zurück?
Ein Stamm-Trio gibt es in Kwasnioks Dreierkette nicht, allerdings hatten zuletzt trotz der vielen Ausfälle andere Spieler wie Sebastian Sebulonsen, Eric Martel oder Cenk Özkacar die Nase vorn. Beim Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstagabend (18:30 Uhr) könnte van den Berg aber wieder in die Startelf rotieren.
"Er hat am Mittwoch ein sehr gutes Training gehabt", verriet Kwasniok und führte aus: "Das ist die Basis, um bei mir zu spielen. Ich hatte das Gefühl, er will es mir jetzt zeigen. Die Tür für Rav ist immer offen, um zu spielen. Die Performance gestern im Training war sehr gut, ob das schon reicht, um am Samstag in die Startelf zu rücken, muss man noch abwarten."
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