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Bericht: VfB macht Pejcinovic-Alternative in der Türkei aus

Da der Transfer von Dzenan Pejcinovic stockt, sollen die Stuttgarter nun ein anderes Sturmtalent ins Visier genommen haben.
Sidiki Cherif beim Abschluss
Sidiki Cherif beim Abschluss | NurPhoto/GettyImages

Der VfB Stuttgart ist im Buhlen um Wolfsburgs Sturmtalent Dzenan Pejcinovic zwar einen Mitbewerber los (90min berichtete), dennoch weiter im Wartestand - und macht sich daher offenbar nun verstärkt auf die Suche nach Alternativen. Eine haben die Schwaben dem Vernehmen nach in der Türkei ausgemacht. Sollte der VfB bei den Wölfen abblitzen, könnte nach Sky-Informationen stattdessen Sidiki Cherif von Fenerbahce Istanbul an den Neckar wechseln.

Der 19 Jahre alte Angreifer aus Guinea habe laut Sky schon im Winter als Spieler des französischen Erstligisten Angers auf dem VfB-Wunschzettel gestanden. Stattdessen verpflichteten die Schwaben Jeremy Arevalo - und Cherif zog es von seinem Jugendklub aus Angers in die Türkei.

Der mit einem Gardemaß von 1,88 Meter ausgestattete Cherif kam für Fenerbahce in der abgelaufenen Rückrunde insgesamt 16 Mal zum Einsatz - davon elf Mal von Beginn an. Dabei gelangen ihm drei Treffer. Im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Lukas Podolskis polnischen Klub Gornik Zabrze (1:0) wurde Cherif Ende Juli kurz vor Schluss eingewechselt, im Rückspiel (1:1) fehlte er verletzt. Sein Vertrag beim türkischen Vizemeister läuft noch bis 2030.

Pejcinovic weiter im Fokus

Der deutsche U21-Nationalspieler Pejcinovic bleibt jedoch weiter im Fokus der Stuttgarter. Und
Pejcinovic will dem Vernehmen nach auch am liebsten zum VfB. Der VfL Wolfsburg soll jedoch nach wie vor auf einer Ablöse von 25 Millionen Euro beharren, während die Schwaben zuletzt 20 bis 22 Millionen Euro geboten haben sollen.

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth zeigte sich bezüglich einer Verpflichtung von Pejcinovic zuletzt "grundsätzlich immer optimistisch", da das Transferfenster noch einige Wochen geöffnet sei. "Aber aktuell sind wir von einem Ergebnis weit entfernt. Das ist nicht pessimistisch, sondern realistisch", so seine Einschätzung.


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