Die Saison ist für den VfB Stuttgart noch nicht vorbei, am Samstag steht mit dem DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern der krönende Abschluss einer sehr erfolgreichen Spielzeit an. Doch die Planungen für die kommende Saison laufen bereits auf Hochtouren.
Mit Blick auf den Sommer haben die Verantwortlichen des Tabellenvierten nun offenbar eine wichtige Entscheidung getroffen. Diese betrifft die Torhüterposition: Wie Bild-Reporter Felix Arnold berichtet, werden die Stuttgarter mit Dennis Seimen als Stammkeeper in die neue Saison gehen.
Überraschend ist diese Entscheidung nicht, schließlich galt es bei den Schwaben längst als offenes Geheimnis, dass man dem Eigengewächs perspektivisch die Rolle als Nummer eins zutraut. In dieser Saison war Seimen an den SC Paderborn ausgeliehen und konnte sich dort mit starken Leistungen weiterentwickeln. Der 20-Jährige hat einen großen Anteil daran, dass die Ostwestfalen noch über die Relegation aufsteigen können. Die beiden Duelle mit dem VfL Wolfsburg werden allerdings die letzten von Seimen im SCP-Trikot sein.
Danach geht es zurück zum VfB, bei dem er einen Vertrag bis 2029 hat. Seimen soll nach dem Vorbild von Noah Atubolu, der bei seinem Heimatklub SC Freiburg in jungen Jahren zum absoluten Leistungsträger wurde, in Stuttgart zur Stammkraft der nächsten Jahre werden. Auch für die deutsche Nationalmannschaft würde er sich damit automatisch empfehlen. Für die U21-Auswahl des DFB stand er in dieser Saison immerhin viermal im Kasten.
Nübel-Verbleib endgültig vom Tisch
Die Entscheidung pro Seimen bedeutet gleichzeitig auch, dass sich der VfB nicht um einen Verbleib von Alexander Nübel bemühen wird. Nach dreijähriger Leihe wird der 29-Jährige zum FC Bayern zurückkehren, hat dort aber ebenfalls keine Perspektive und soll verkauft werden. Das Gesamtpaket aus dem hohen Gehalt des Keepers, der in München elf Millionen Euro brutto verdienen soll, und einer Ablöse im zweistelligen Millionenbereich wäre für die Stuttgarter ohnehin nicht zu stemmen gewesen.
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