Nicolas Kühn hat sich einen Tag nach seinem ersten Einsatz für Borussia Mönchengladbach eine Muskelverletzung zugezogen. Die Fohlen verkündeten offiziell auf ihrer Webseite, dass es sich hierbei um einen Muskelbündelriss handelt. Eine unschöne Diagnose, die im Normalfall mit einer Ausfallzeit von mehreren Monaten einhergeht. Zum Vergleich: Lennart Karl hat sich Anfang Juni einen Muskelbündelriss zugezogen und war erst Ende August beim Bundesliga-Auftakt wieder einsatzfähig.
Doch geht es bei Kühn möglicherweise schneller als gedacht? Laut Informationen von Sky haben weitere Untersuchungen ergeben, dass die Verletzung nicht so schwerwiegend ist, wie zunächst befürchtet. Der Meldung zufolge hoffen die Gladbacher, dass der Leihspieler etwas schneller wieder auf den Rasen zurückkehren kann.
Kein genauer Comeback-Plan bei Kühn bekannt
Genauere Informationen gibt es zur Kühn-Verletzungen derzeit nicht. Unklar ist demnach auch, ob es sich bei Kühn womöglich gar nicht um einen Bündelriss oder etwa um eine mildere Form eines solchen handelt. Stand jetzt kann man diesbezüglich lediglich spekulieren.
"Das ist maximal unglücklich für Nicolas und auch für uns", zeigte sich Sportchef Rouven Schröder geschockt von der Verletzung. "Jetzt geht es darum, ihn in der Reha optimal zu begleiten und den Spieler Schritt für Schritt ins Mannschaftstraining zurückzuführen", führte er im Rahmen der offiziellen Meldung des Vereins weiter aus.
Länderspielpause hilft Kühn
Für Kühn und Gladbach dürfte es definitiv ein Vorteil sein, dass nach den Spielen in Freiburg (12. September) und Mainz (19. September) eine dreiwöchige Länderspielpause ansteht. Das erste Bundesliga-Match nach der Pause gegen Köln steht erst am 10. Oktober auf dem Programm. Ob Kühn bis dahin aber wirklich schon wieder fit sein könnte, müssen die nächsten Wochen zeigen.
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