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Uli Hoeneß reagiert auf Musiala-Schock

Der Bayern-Patron ist sprachlos – was bei Hoeneß einiges heißen will.
Uli Hoeneß
Uli Hoeneß | Alexander Hassenstein/GettyImages

Beim gestrigen Testspiel zwischen dem 1. FC Heidenheim und Bayern München hatte Jamal Musiala für einen erneuten Schreckmoment gesorgt, da er – wie schon vier Tage zuvor gegen RB Leipzig – plötzlich wankte und zu Boden ging. Wie am Wochenende konnte er danach zwar eigenständig das Feld verlassen, dennoch ist das natürlich eine beunruhigende Situation rund um den Bayern-Star.

Musiala erklärte, dass bei ihm "temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt" wurden, "welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind". Das bedeutet, dass seine Gesundheit wohl nicht auf dem Spiel steht und auch seine Karriere nicht in Gefahr ist. Trotzdem muss und will man beim FC Bayern aufpassen.

Hoeneß nennt Situation "ein Drama"

Auch Klub-Patron Uli Hoeneß zeigte sich geschockt. "Wir sind schon länger über die Probleme informiert, aber gegen Leipzig ist es zum ersten Mal auf dem Platz passiert. [...] Dass das vier Tage später wieder passiert, das hat mich vom Hocker gehauen. Da war ich sprachlos, was selten genug vorkommt", teilte der 74-Jährige im Interview mit RTL mit. "Wir haben mit allem gerechnet, nur nicht mit dieser Häufung der Probleme. Es ist ein Drama, speziell für Jamal."

"Wir waren nicht so klar informiert", ergänzte Hoeneß. "Es hat immer mal wieder Hinweise gegeben, aber er hat trainiert und hin und wieder gespielt. Ob seine Leistungsschwankungen damit zusammenhingen oder Spätauswirkungen seiner Knöchelverletzung waren, das haben wir nie genau untersucht. Wir waren der Meinung, dass nach der Weltmeisterschaft eine neue Ära für Jamal beginnt. Dass das schon im ersten Spiel passiert ist, hat uns auf dem falschen Bein erwischt."

Hoeneß gab zu, dass ihn die Situation sehr mitnehme: "Ich gehe mit dem Gedanken abends ins Bett und wache morgens mit dem Gedanken an ihn auf." Für ihn ist zudem klar, dass Musiala vom FC Bayern niemals fallen gelassen wird: "Es gibt eine bedingungslose Unterstützung für Jamal, in jeder Hinsicht." Nun liegt es vor allem an den Ärzten und Spezialisten zu beraten, wie man bei Musiala am besten fortfährt.


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