Es war klar, dass sich bei Tottenham Hotspur nach der letzten Saison etwas verändern muss. Der Ex-Klub von Harry Kane kämpfte bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg und schaffte nur mit Mühe und Not die Rettung.
Damit sich so etwas nicht wiederholt und die Nord-Londoner wieder oben angreifen können, nimmt Tottenham aktuell viel Geld in die Hand. Nachdem die Spurs für Innenverteidiger Jan Paul van Hecke
von Brighton über 60 Millionen auf den Tisch legten, machten sie am Mittwoch auch den Deal um Mittelfeldspieler Mateus Fernandes perfekt.
Der Portugiese kommt von West Ham United und soll laut Fabrizio Romano knapp 99 Millionen Euro kosten. Ein neuer Rekordtransfer für die Spurs, der jedoch nur einige Stunden hielt.
Klotzen statt kleckern
Denn am späten Mittwochabend verkündeten The Athletic und erneut Romano, dass Tottenham auch in den Verhandlungen um Sandro Tonali der finale Durchbruch gelungen sei. Den Italiener, der aktuell noch für Newcastle United aufläuft, kostet inklusive acht Millionen Euro Boni 116 Millionen Euro.
Somit beläuft sich die Sockelablöse auf 108 Millionen Euro. Es ist der erste dreistellige Millionentransfer des Sommers und der erste der Spurs überhaupt.
Somit gaben die Nord-Londoner an einem Tag also mehr als 200 Millionen Euro aus – ein Move, der noch unter Daniel Levy undenkbar war. Doch nach der verkorksten letzten Saison will Tottenham mit aller Macht wieder nach oben.
Tottenhams neue Strategie
Laut einem Bericht vom Telegraph wollen die Spurs auf dem Transfermarkt deutlich aggressiver auftreten und auch höhere Gehälter als zuletzt auszahlen. Das soll dafür sorgen, dass wieder mehr Top-Spieler an die White Hart Lane gelotst werden.
Bei Tonali und Fernandes trug dieses Vorhaben bereits Früchte. Der Italiener war dabei der klare Wunschspieler von Trainer Roberte de Zerbi. Auch Manchester United war stark an Tonali interessiert, allerdings wollten die Red Devils das Angebot der Spurs nicht überbieten.
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