Gianni Infantino ist seit Februar 2016 Präsident des Fußball-Weltverbands FIFA und wurde seither schon zweimal per Wiederwahl im Amt bestätigt. Dies war in 2019 und im Jahr 2023 so. Beide Male gab es keinen Gegenkandiddaten.
Der Schweizer hat in diesem Zeitraum jedoch schon mehrfach mit strittigen Ideen und Entscheidungen die Aufmerksamkeit auf sich gezogen und gilt zumindest als umstritten. Im kommenden Jahr steht die nächste Wahl an, und nun ist die Entscheidung über einen Antritt Infantinos gefallen.
FIFA verkündet Infantino-Entscheidung
Wie die FIFA nun offiziell verkündete, wird Infantino 2027 erneut als Kandidat für das Präsidentenamt des Weltverbandes antreten. "Der FIFA-Präsident hat im April angekündigt, dass er 2027 zur Wiederwahl antreten wird. Natürlich hat sich daran nichts geändert", gab eine Sprecherin des Weltfußballverbands bekannt und bestätigte nochmals: "Herr Infantino wird zur Wiederwahl antreten."
"Herr Infantino wird zur Wiederwahl antreten."FIFA-Sprecherin

Dass Infantino nicht gewählt wird, ist derzeit offenbar fast ausgeschlossen. Eine Vielzahl an Landesverbänden sollen bereits signalisiert haben, dass sie weiterhin auf den Schweizer setzen wollen. Aktuell gibt es erneut keinen Gegenkandidaten, was sich aufgrund der anhaltend strittigen Themen jedoch noch ändern könnte. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 18. November 2026. Als mögliche Kandidaten für eine Gegenkandidatur gelten unter anderem Nasser Al-Khelaifi (Präsident Paris Saint-Germain), Mattias Grafström (FIFA-Generalsekretär) und Victor Montagliani (CONCACAF-Präsident).
Das dürfte also auch in Zukunft für Aufsehen sorgen. Zuletzt sorgte Infantino mit einer Idee zur Privatisierung der Weltmeisterschaft für Aufsehen und zog damit den Zorn der UEFA auf sich. Der europäische Verband bereitet derzeit noch immer ein Strafverfahren gegen den Schweizer vor. Die Wahl findet am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat statt.
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