Als Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln kam, sah es fast so aus, als würde sich eine Liebesgeschichte entwickeln. Der 45-Jährige schien mit seiner Art perfekt zum Verein zu passen. Auch sportlich war der Start nach dem Bundesliga-Aufstieg vielversprechend. Doch dann fand sich der Effzeh plötzlich im Winter im Abstiegskampf wieder. Am 22. März wurde Kwasniok nach einer Negativserie von sieben Spielen ohne Sieg schließlich entlassen.
Seitdem hat Kwasniok keinen neuen Verein gefunden. Da er allerdings noch einen Vertrag in Köln hat, wird er weiterhin vom Effzeh bezahlt. Und für die Geißböcke könnte Kwasniok schon bald noch teurer werden, denn nun fordert der Ex-Trainer offenbar noch mehr Geld - und geht dafür vor Gericht! Dies berichten der Kölner Stadt-Anzeiger und die Bild übereinstimmend.
Kwasniok hält Effzeh-Klausel für unwirksam - Gerichtstermin steht
In Kwasnioks Vertrag soll festgelegt sein, dass ihm nur bis zum Saisonende 2025/26 seine vollen Bezüge zustehen. Danach sollte die Summe halbiert werden. Statt einer Million Euro muss der 1. FC Köln dem gebürtigen Polen bis zu seinem Vertragende somit "nur" noch eine halbe Million pro Jahr zahlen. Da Kwasniok diese Regelung gemeinsam mit seinen Anwälten für unwirksam hält, wird er seinen Ex-Klub bald vor Gericht treffen.
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Sollte es vorher nicht zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen Kwasniok und dem Effzeh kommen, wird das Wiedersehen am 16. Februar 2027 stattfinden. Neben dem Ex-Coach dürfte dort auch der Kölner Geschäftsführer Philipp Türoff erscheinen. Da der Bundesligist aktuell auf seinem Recht beharrt, ist eine frühere Einigung nicht zu erwarten.
Es bleibt abzuwarten, ob Kwasniok knapp ein Jahr nach seinem Aus bei den Rheinländern Recht bekommt. Nach den schwachen sportlichen Auftritten mit dem Effzeh gibt er damit abermals kein Bewerbungsschreiben ab, das ihn für den nächsten Job in der Bundesliga empfiehlt.
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