Wohin geht die Reise für den 1. FC Köln in der neuen Saison? Eine Frage, bei der es schwerfällt, eine Antwort zu finden.
Der 3:2-Sieg über die TSG Hoffenheim hat eine gewisse Euphorie geweckt, die von der 1:4-Pleite in Stuttgart prompt wieder gedämpft wurde. Die kommenden beiden Spiele gegen Werder Bremen und den HSV dürften uns zumindest eine bessere Vorstellung davon geben, was für den Effzeh 2026/27 drin ist.
Littbarski tippt auf einstelligen Tabellenplatz
Geht es nach Effzeh-Legende Pierre Littbarksi, dann dürfen die Fans in den kommenden Monaten einiges vom Geißbockklub erwarte. "Ich sage: Der Effzeh landet auf einem einstelligen Tabellenplatz", tönte der 66-Jährige beim Talk 'E Levve lang' vom Express und Kölner Stadt-Anzeiger. "Die ersten vier, fünf Mannschaften sind sehr gut besetzt. Aber darunter ist alles möglich", zeigte Littbarski sich sehr optimistisch.
"Wir wollen Spaß am Fußball haben. Die Grundlage ist gelegt und mit offensivem Fußball werden wir weiter nach oben rutschen", führte der ehemalige Offensivkünstler aus.
Auch die ganz großen Ziele sind langfristig möglich. "Es ist interessant, von der Champions League zu träumen, ohne Investoren. Das ist eine Herausforderung", meinte Litti, sagte aber auch: "Vielleicht hat der Effzeh jetzt die richtige Richtung eingeschlagen. Mal schauen. Bisher hat Thomas Kessler viele Dinge richtig gemacht."
Einen einstelligen Tabellenplatz hat der 1. FC Köln letztmals übrigens in der Saison 2021/22 belegt, als man im ersten Jahr von Steffen Baumgart fast schon sensationell Siebter wurde und daraufhin in der Conference League antreten durfte. Das zeigt, dass Littbarskis Prognose vielleicht gar nicht so gewagt ist, wie man zunächst meinen möchte.
Klar ist aber auch: Wenn es nach oben gehen soll, müssen Teams wie Werder Bremen und der HSV besiegt werden.
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