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Trauriger Grund: Nationaltrainer von Titelfavorit reist von WM ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat das WM-Quartier der Equipe Tricolore aufgrund eines Trauerfalls vorzeitig verlassen.
Didier Deschamps
Didier Deschamps | MAURO PIMENTEL/GettyImages

Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zieht die ganze Welt in ihren Bann und sorgt mit teils großem Fußballspektakel für ausgelassene Feierlaune unter den zahlreichen Fans vor Ort.

Doch dass das vermeintlich größte Sportereignis unseres Planeten am Ende nichts weiter als eine schöne Nebensache ist und dass es im Leben am Ende auch immer um mehr als das runde Leder geht, wurde im Team der französischen Nationalmannschaft auf traurige Art und Weise deutlich.

Trauerfall: Deschamps reist von WM ab

Nationaltrainer Didier Deschamps ist aus dem WM-Quartier der Equipe Tricolore abgereist. Das hat der französische Verband bestätigt. Der 57-Jährige trat vorübergehend die Rückkehr in die französische Heimat an, da seine Mutter verstorben ist. Die einschneidende Trauermeldung erreichte die französische Auswahl am gestrigen Dienstagmorgen nach dem deutlichen Sieg über den Irak.

"Didier Deschamps kann die Trainingseinheiten vor dem Spiel Norwegen gegen Frankreich nicht leiten [...] Der Nationaltrainer musste am Dienstagmorgen den Tod seiner Mutter verkraften. Er wird nach Frankreich zurückkehren, um an ihrer Beerdigung teilzunehmen."
Französischer Verband (FFF)

Der französische Fußballverband FFF hat bereits bestätigt, dass Deschamps im dritten und letzten Gruppenspiel gegen Erling Haaland und die norwegische Nationalmannschaft nicht auf der Trainerbank sitzen wird.

Stattdessen wird nun Deschamps Assistent Guy Stephan die sportlichen Geschicke der Mannschaft um die Offensivstars Kylian Mbappe, Ousmane Dembele und Michael Olise vorübergehend und bis zur Rückkehr des Cheftrainers übernehmen.

Deschamps fehlt gegen Norwegen

"Didier Deschamps kann die Trainingseinheiten vor dem Spiel Norwegen gegen Frankreich nicht leiten und steht auch für das letzte Gruppenspiel der Gruppe I am Freitag nicht zur Verfügung", heißt es in einer offiziellen Meldung des FFF. Außerdem: "Der Nationaltrainer musste am Dienstagmorgen den Tod seiner Mutter verkraften. Er wird nach Frankreich zurückkehren, um an ihrer Beerdigung teilzunehmen."

"In diesem äußerst schmerzlichen Moment wünschen wir dem Trainer und seiner Familie viel Kraft und versichern ihnen die Unterstützung aller Mitarbeiter des Verbands.""
Französischer Verband (FFF)

Der französische Verband sprach seinem Cheftrainer viel Kraft und tiefes Mitgefühl aus. "In diesem äußerst schmerzlichen Moment wünschen wir dem Trainer und seiner Familie viel Kraft und versichern ihnen die Unterstützung aller Mitarbeiter des Verbands."

In einem Post auf X heißt es zudem: "Wir denken sehr an unseren Trainer und seine ganze Familie."

Ob Frankreichs Nationaltrainer im Sechzehntelfinale wieder zurück sein wird, ist derweil wohl noch ungewiss. Die WM 2026 ist das letzte große Ereignis für den französischen Nationaltrainer, dessen Ende im Nationalteam bereits seit geraumer Zeit feststeht.

Auch das gesamte 90min-Team wünscht Didier Deschamps in diesen schweren Zeiten viel Kraft und teilt sein tiefstes Mitgefühl und Beileid.


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