Bei dieser Meldung dürfte dem Rest der Fußballwelt Angst und Bange werden. Laut Fabrizio Romano würde Rodri, frischgebackener Weltmeister und Spieler des Turniers, sehr gerne nach Spanien zurückkehren. Der 30-Jährige träume weiterhin davon, für Real Madrid zu spielen.
Zwar führte der italienische Transfer-Experte auch aus, dass Real-Präsident Florentino Pérez bislang mögliche Verhandlungen mit dem Mittelfeld-Ass vermieden hat, jedoch könnte sich das nun ändern.
Wie der spanische Transfer-Experte Matteo Moretto ergänzend berichtet, überdenkt Real Madrid die Angelegenheit derzeit nochmal. Dem Spanier zufolge dränge "ein Teil der Führungsriege darauf, einen Deal zu vereinbaren". Während auch Moretto zufolge klar ist, dass Rodri offen für einen Real-Wechsel wäre, ist die Haltung von Pérez weiterhin ein großes Fragezeichen.
Wie lange der Real-Präsident zögern darf, ist derweil unklar. Rodri hat laut übereinstimmenden Berichten ein sehr lukratives Angebot von Manchester City vorliegen, wo sein Vertrag noch bis zum Sommer 2027 läuft. Ein ablösefreier Deal im kommenden Sommer würde den Madrilenen natürlich besonders schmecken, jedoch kann Rodri trotz seiner Real-Träume womöglich auch dem City-Gebot nicht ewig widerstehen.
Real Madrid wäre mit Rodri fast unbesiegbar
Die abwehrende Haltung von Pérez, der sonst auch nicht zimperlich darin ist, große Summen auf den Tisch zu packen, überrascht ein wenig. Immerhin wäre Rodri das letzte Puzzlestück in einer starken Mannschaft, der zuletzt allerdings ein wirklicher Spielgestalter gefehlt hat. Nach den Abgängen von Toni Kroos und Luka Modric in den letzten Jahren waren Spieler Aurélien Tchouaméni und Federico Valverde meist für den Spielaufbau verantwortlich. Beide sind zwar körperlich enorm stark, aber keineswegs Mittelfeld-Dirigenten. Vor allem deswegen waren die Königlichen zuletzt auch nicht mehr unverwundbar.
Mit Rodri als Kopf der Mannschaft, Tchouaméni als Abräumer und Valverde als Achter hätten die Madrilenen wieder ein magisches Dreieck, welches alle Fähigkeiten auf Elite-Niveau vereint.
Ein solches Mittelfeld könnte die Madrilenen nahezu unbesiegbar machen, da weitere Mannschaftsteile ohnehin mit Stars bestückt sind oder bereits in der Sommerpause verbessert wurden. So konnten sich die Königlichen mit Ibrahima Konaté und Marc Cucurella in der Abwehr nochmal zwei deutliche Upgrades sichern. Sollte sich Real wirklich für einen Rodri-Deal entscheiden, bräuchte es gar keinen Michael Olise mehr, um Angst und Schrecken im europäischen Fußball verbreiten zu können.
Rodri kickt seit 2019 in der Premier League für Manchester City. Zuvor war er in der spanischen Heimat für Villarreal und Atlético Madrid aktiv.
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