Transfergerücht: BVB hat Ex-Bayern-Star für die Abwehr im Blick
Von Oliver Helbig

Bei Borussia Dortmund liegt der Fokus derzeit vor allem auf den sportlichen Zielen. Aktuell dreht sich alles um das Rückspiel in den Champions-League-Playoffs gegen den italienischen Klub Atalanta Bergamo, danach wartet der Klassiker gegen den FC Bayern München auf das Team von Niko Kovac.
Neben diesen Angelegenheiten auf dem grünen Rasen schwirren allerdings bereits seit einigen Tagen Transfergerüchte durch die Dortmunder Gerüchteküche, die einen möglichen Transfervorstoß bei einem Bundesliga-bekannten Weltmeister ins Gespräch bringen.
BVB schielt auf Pavard - Bericht
Wie aus mittlerweile mehreren Medienberichten hervorgeht, haben die Verantwortlichen des BVB offenbar einen möglichen Ersatz für Nico Schlotterbeck ausgemacht, für den Fall, dass dieser die Borussen im kommenden Sommer zu einem europäischen Spitzenverein wie Real Madrid verlassen sollte.
Dabei soll es sich um keinen Geringeren als Ex-Bundesliga-Verteidiger Benjamin Pavard handeln, der hierzulande beim VfB Stuttgart und dem FC Bayern München seinem Namen Gewicht verleihen konnte und aktuell von Inter Mailand an Olympique Marseille ausgeliehen ist.
Das Portal Transferfeed berichtete, dass der BVB den Franzosen Pavard als möglichen Nachfolger für Schlotterbeck ins Auge gefasst habe und unter anderem die Bild und Sport1 griffen dieses Thema mittlerweile ebenfalls auf. Die Bild berichtet darüber hinaus, dass der BVB den Spieler beobachte. Wie konkret das Interesse der Borussen am französischen Nationalspieler und Weltmeister von 2018 tatsächlich ist, ist Stand jetzt allerdings nicht klar. Wirklich konkret scheinen die Borussen einen möglichen Pavard-Transfer aber noch nicht verfolgt zu haben.
Dem Bericht zufolge denkt man in Dortmund offenbar über eine Leihe mit Kaufoption bei Pavard nach, der noch bis 2028 an Inter Mailand gebunden ist und einen aktuellen Marktwert von 20 Millionen Euro hat. Allerdings besitzt Olympique Marseille auch eine Kaufoption für den 29-jährigen Defensivallrounder, die bei 15 Millionen Euro liegen soll.
Transfervorstoß bei Pavard vielleicht gar nicht so abwegig
Dass Pavard beim BVB tatsächlich heiß werden könnte, ist wohl gar nicht mal so ausgeschlossen, denn es ist scheinbar gar nicht sicher, dass der französische Erstligist die Kaufoption bei Pavard am Ende tatsächlich auch aktiviert. Zuletzt zeigte man sich offenbar eher unzufrieden mit den Leistungen des 55-fachen französischen Nationalspielers.
Ein weiterer Punkt, der während Pavards Zeit in München immer wieder aufkam, war, dass der Franzose lieber im Abwehrzentrum als auf der rechten defensiven Außenbahn spielen würde. Diese tragende Rolle könnte er beim BVB als potenzieller Nachfolger von Schlotterbeck aber durchaus annehmen. In einer Dreierkette wäre Pavard dabei wohl auch am besten aufgehoben.
Zudem stellt sich die Frage, ob Pavard für den BVB auch interessant werden könnte, selbst wenn Schlotterbeck bleibt.
Mit Pavard würde man sich wohl keineswegs auf ein verrücktes Experiment einlassen, denn der Franzose kann bereits auf 174 Bundesligaspiele und 57 Spiele in der Champions League zurückblicken. Er ist Weltmeister, gewann mit Frankreich zudem die Nations League, ist Champions-League-Sieger, viermaliger deutscher Meister, italienischer Meister, DFB-Pokalsieger, Weltpokalsieger und hat noch einige weitere Titel in seiner Vita stehen.
Derzeit gibt es aber noch keine handfesten Beweise, dass sich die Borussen tatsächlich bereits ernsthaft um Benjamin Pavard bemühen könnten oder dies in absehbarer Zeit tun werden. Dieses Transferthema gilt es aber dennoch im Auge zu behalten.
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