Wagen wir einen kleinen Rückblick in die Sommervorbereitung zur Bundesliga-Spielzeit 2025/26: Sandro Wagner galt damals als große Trainerhoffnung und sollte den FC Augsburg mit frischem Wind und frecher Zunge nach oben führen.
Doch die Sprüche des einstigen Co-Trainers von Julian Nagelsmann bei der deutschen Nationalmannschaft flogen dem Trainer-Neuling bei seiner ersten Bundesliga-Station letztlich böse um die Ohren. Nach nur 12 Bundesligaspielen setzte man den gebürtigen Münchner aufgrund ausbleibender Ergebnisse und wankender Stimmung bereits wieder vor die Tür. Acht Niederlagen standen am Ende unter dem Strich.
Wagner bereit für eine neue Aufgabe
Mittlerweile hat sich Wagner einmal kräftig geschüttelt und ist bereit für eine neue Aufgabe. Der 38-Jährige bezeichnet die Zeit in Augsburg selbst als Phase des großen Lernens und zeigt sich mit Blick zurück selbstreflektiert und kritisch gegenüber sich selbst.
Parallelen findet Wagner in dieser vergleichsweise kurzen Amtszeit allerdings zu seiner doch recht beeindruckenden Zeit als aktiver Profi. "Da gab es Situationen, die auf dem Papier nicht gepasst, mich aber extrem weitergebracht haben. Das habe ich erst zehn Jahre später erkannt", sagte Wagner im Interview mit dem kicker.
Umso positiver versucht Sandro Wagner den Blick auf seine Amtszeit beim FCA aufrecht zu erhalten. "Ich bin mir ganz sicher, dass ich in zehn Jahren sagen kann: Top, dass ich in Augsburg war. Davon bin ich felsenfest überzeugt“, so der derzeit noch vereinslose Trainer.
"Es kann wieder losgehen [...] Uns ist allen bewusst, dass es beim nächsten Mal weiter weggeht. "Sandro Wagner

Wagner bekräftigte seine Bereitschaft, sich einer neuen Aufgabe widmen zu wollen. "Es kann wieder losgehen. Es hat gutgetan, jetzt mal von außen auf das Trainergeschäft zu schauen“, so der 38-Jährige. Wo diese neue Aufgabe liegen könnte, ist derweil noch unklar. Jedoch sieht Wagner selbst die Vermutung, dass es dieses Mal fern der bayerischen Heimat liegen dürfte. "Uns ist allen bewusst, dass es beim nächsten Mal weiter weggeht. Ob ich dann in Norddeutschland oder Italien wohne, ist ja fast schon wurscht“, sagte das Trainertalent.
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