Schlechte Nachrichten für den FC Bayern! Tottenham Hotspur hat sich gegen einen Transfer von Joao Palhinha entschieden und wird weder die Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro ziehen, noch anderweitig eine Verpflichtung anstreben. Damit ist klar, dass der 30-Jährige fürs Erste nach München zurückkehren wird.
Eigentlich hat Palhinha trotz der insgesamt schwachen Saison der Spurs ein persönlich recht gutes Jahr hinter sich und war auch entscheidend am Klassenerhalt beteiligt. Zudem galt er als einer der Lieblingsspieler von Coach Roberto De Zerbi. Demnach war eigentlich davon auszugehen, dass die Spurs den Portugiesen langfristig binden wollen, wenn auch nicht unbedingt für die ausgehandelte 30-Millionen-Euro-Klausel.
Der Premier-League-Klub hat sich jedoch entschieden, das Mittelfeld komplett umzugestalten. Mit Sandro Tonali und Mateus Fernandes kamen zwei zentrale Mittelfeldspieler für zusammen mehr als 200 Millionen Euro. Folgerichtig bleibt für Palhinha kein Platz mehr. Eine bittere Entwicklung für den FC Bayern, der den Routinier eigentlich verkaufen möchte.
Bekommt Bayern Palhinha anderweitig an den Mann?
Sky-Informationen zufolge gibt es allerdings mehrere Klubs, die an Palhinha interessiert sind, weshalb Gespräche laufen. Konkret ist jedoch nur das Interesse von Sporting Lissabon bekannt. Palhinha soll sich laut portugiesischen Medien eine Rückkehr in die Heimat wünschen. Sporting soll jedoch laut Sky nicht bereit sein, die von den Bayern verlangte Summe zu zahlen. Zudem haben die Lissaboner schon Sergi Altimira für das Mittelfeld verpflichtet.
Die portugiesische Quelle A Bola berichtete vor dem Altimira-Transfer, dass man bei Palhinha eine Leihe mit Kaufoption in Erwägung zieht. Genau das wollen die Münchner aber ohnehin nicht. Max Eberl hat den klaren Auftrag, Verkaufskandidaten wie Palhinha, Sacha Boey, Alexander Nübel und Bryan Zaragoza zu Geld zu machen.
Scheitert der Sportvorstand in diesem Unterfangen, gerät seine Vertragsverlängerung in akute Gefahr. Zwar rechnet die Bild mit einem Eberl-Verbleib, jedoch werde der Aufsichtsrat bei der Entscheidung Ende August klar in die Bewertung miteinfließen lassen, ob der Sportvorstand die Ladenhüter zu Geld machen konnte.
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