Toppmöller-Aus? Krösche lässt mit Knallhart-Aussagen aufhorchen

Dino Toppmöller muss um seinen Trainerposten bei der Eintracht zittern. Markus Krösche zeigte sich nach dem Remis in Bremen mächtig angefressen.
Wird es jetzt eng für Dino Toppmöller?
Wird es jetzt eng für Dino Toppmöller? / picture alliance/GettyImages
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Eintracht Frankfurt tritt auf der Stelle und hat immer wieder mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Beim SV Werder Bremen gab es für die Hessen ein turbulentes 3:3-Remis. Nachdem man zweimal eine Führung aus der Hand gab und sogar in Rückstand geriet, rettete Ansgar Knauff in der Nachspielzeit zumindest einen Punkt.

Doch damit auch den Job von Dino Toppmöller? Sicher ist das wohl noch nicht. Zumindest sorgte Sportvorstand Markus Krösche nach der Partie für Aussagen, die auch dem Coach Sorgen machen könnten. "So können wir nicht weitermachen", zeigte sich Krösche in der Mixed Zone ziemlich missgelaunt, ehe er die Trainerfrage auf Nachfrage der Bild offen ließ. "Wir besprechen das jetzt. Wir dürfen nie wieder so eine Leistung zeigen", erklärte er.

Was Krösche genau stört, ist nicht sonderlich überraschend. "Es sind immer wieder die gleichen Fehler. So können wir nicht auftreten. Wir sind Eintracht Frankfurt und wir haben einen Anspruch an uns selber, wie wir Fußball spielen wollen“, monierte er.

Toppmöller bekommt Defensiv-Schwächen nicht abgestellt

Eine Entlassung von Toppmöller wäre zwar angesichts seiner Verdienste dennoch eher überraschend, jedoch muss man Toppmöller schon anlasten, dass er die Probleme einfach nicht in den Griff bekommt. Dies gilt insbesondere für die Gegentor-Problematik.

Nachdem Frankfurt im Dezember zumindest defensiv relativ stabil agierte, gab es 2026 in den drei Partien gegen Dortmund (3:3), Stuttgart (2:3) und Bremen (3:3) stets drei Gegentore. Intern könnte auch der erneute Torwartwechsel für Diskussionen sorgen. Kaua Santos war zwar am Remis im Bremen nicht Schuld, jedoch hatte der Brasilianer wenige Tage zuvor in Stuttgart gepatzt.

Endspiel bei Qarabag?

Frankfurt befindet sich nach einem guten Saisonstart schlichtweg in einer gehörigen Ergebniskrise. Lediglich eines der letzten neun Pflichtspiele konnte gewonnen werden. Gut möglich, dass das Champions-League-Spiel bei Qarabag am Mittwoch für Toppmöller zum Endspiel wird. Hier muss schließlich unbedingt ein Sieg her, wenn man die Mini-Chance auf die CL-Playoffs am Leben erhalten möchte.

Sollte Frankfurt in der Ligaphase ausscheiden, dürfte es das für längere Zeit gewesen sein mit der Königsklasse. In der Bundesliga rangieren die Hessen nur noch auf Platz sieben und haben fünf Punkte Rückstand auf einen Top-4-Rang.


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