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Top-Transfer in den Sand gesetzt - Hätte Barça Alvarez haben können?

Julian Alvarez und der FC Barcelona - aus diesem Flirt wurde im Sommer nichts.
Julian Alvarez hoffte bis zuletzt auf einen Wechsel nach Barcelona
Julian Alvarez hoffte bis zuletzt auf einen Wechsel nach Barcelona | Quality Sport Images/GettyImages

Die Personalie Julian Alvarez bestimmte über Wochen hinweg die spanische Fußballwelt und die Berichterstattung rund um den Transfermarkt der La Liga. Der Argentinier wollte eigentlich unbedingt zum FC Barcelona wechseln und Atletico Madrid den Rücken drehen. Doch ein Transfer kam aufgrund der standhaften Ablehnung der Rojiblancos nicht zustande – und ließ neben den leeren Händen der Katalanen auch einen überaus deprimierten Alvarez zurück.

Offenbar hätte der Transfer unter anderen Umständen jedoch durchaus über die Bühne gehen können. Eine neue Enthüllung aus Spanien soll ein ganz besonderes Licht auf diese verrückte Story werfen.

Hat Barça den Alvarez-Deal verbockt?

Wie die spanische Zeitung Marca berichtet, störte man sich in der spanischen Hauptstadt offenbar vor allem an der Art und Weise, wie der FC Barcelona das Werben um Wunschspieler Julian Alvarez vorantrieb.

Demnach hätte Barça bereits ohne Kenntnis von Atletico Kontakt zu Julian Alvarez aufgenommen und im Hintergrund an einem Transfer gebastelt. Zudem sollen die in den Medien vorgetragenen Vorstöße sowie das Streuen verschiedener Meldungen bei den Verantwortlichen für saures Aufstoßen gesorgt haben.

Dass die Rojiblancos bei Julian Alvarez und dem Werben aus Katalonien so standhaft und hartnäckig ablehnend waren und keinerlei Tür für einen Wechsel öffneten, lag demnach wohl vor allem an der gekränkten Stimmung über das mehr als fragwürdige Vorgehen aus Barcelona. Die interne Haltung bei Atleti soll anhand folgendes Satzes festgemacht werden können: "Es geht um eine Frage der Prinzipien, des Respekts und darum, die Dinge richtig zu machen.“

Ein deprimierter Julian Alvarez im Atleti-Training
Ein deprimierter Julian Alvarez im Atleti-Training | NurPhoto/GettyImages

Der Wechsel des Argentiniers, der im Sommer intensiv von Barcelona und ihm selbst angestrebt wurde, kam nicht zustande und soll im Winter neu aufgerollt werden.

Alvarez wird indes mittlerweile heftig vom eigenen Anhang in Madrid ausgebuht und ausgepfiffen. Er wurde bereits mit Tränen in den Augen abgelichtet. Von seinen Teamkollegen soll er sich mittlerweile teils distanziert haben. Alvarez leide offenbar unter dem nicht zustande gekommenen Abschied aus Madrid und soll Motivationsprobleme haben.

Nimmt der Transfer nochmal neue Fahrt auf?

Aus Sicht des FC Barcelona und von Alvarez scheint das Traurige an der Geschichte zu sein, dass Atletico durchaus gesprächsbereiter gewesen wäre, wenn sich die Katalanen an gewisse Regeln der Etikette und des guten Umgangs gehalten hätten. Stattdessen verhärtete sich der Standpunkt der Madrider aufgrund der Art und Weise wie der Transfer erzielt werden sollte.

Ob der FC Barcelona aus diesem Fehler lernt und erneut einen Alvarez-Transfer ins Auge fasst, bleibt abzuwarten. Dass man mit Atletico aber nicht rücksichtslos umspringen und die Rojiblancos öffentlich vorführen kann, sollte nun aber klar sein.


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