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The Expensive One: Klopps DFB-Kader, wenn er sich nach Marktwert richten müsste

Jürgen Klopp hat bei der Nominierung seines ersten DFB-Kaders quasi freie Hand. Doch was, wenn sich der Bundestrainer anhand des Marktwerts richten müsste?
VonOliver Helbig
Bundestrainer Jürgen Klopp benennt bald seinen ersten DFB-Kader
Bundestrainer Jürgen Klopp benennt bald seinen ersten DFB-Kader | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Die ersten Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft unter der Leitung von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp stehen unmittelbar bevor und somit steht auch die erste Kadernominierung des 59-Jährigen vor der Tür.

Am morgigen Donnerstag werden die großen Geheimnisse endgültig und endlich gelüftet und der DFB-Kader für die Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober 2026 bekannt gegeben.

Spannend wird nicht nur sein, wer es in den Klopp-Kader geschafft hat, sondern auch, wie viele Spieler es sein werden. Gängigerweise könnten es etwa 26 sein, wie beim WM-Kader. Doch es wird auch über einen möglichen XXL-Kader mit 30 oder sogar 40 Spielern spekuliert. Auch dieses Rätsel wird seine Lösung noch finden.

Bis dahin kann man sich die Zeit noch mit ein paar netten Spielereien rund um die deutsche Nationalmannschaft vertreiben. Wir haben beispielsweise die wertvollste Variante erstellt, wenn sich ein Kaderplatz wirklich nur am aktuellen Marktwert orientieren würde.

Klopps Millionen-Kader

Gesteht man Klopp bei seiner ersten Nominierung einen XXL-Kader mit 30 Spielern zu, bei dem er sich jedoch ausschließlich am aktuellen Marktwert und nicht an den Leistungen oder Profilen der Spieler orientieren muss sowie derzeitige Verletzungen außen vor lässt, würde der DFB-Kader für die bevorstehende Länderspielpause wie folgt aussehen:

Spieler

Verein

Markwert in Mio. EUR

Florian Wirtz

FC Liverpool

100

Jamal Musiala

FC Bayern München

100

Aleksandar Pavlovic

FC Bayern München

90

Lennart Karl

FC Bayern München

60

Nick Woltemade

Juventus Turin

55

Felix Nmecha

Borussia Dortmund

55

Nico Schlotterbeck

Borussia Dortmund

55

Kai Havertz

FC Arsenal

55

Nathaniel Brown

FC Bayern München

50

Yann Bisseck

Inter Mailand

50

Said El Mala

1. FC Köln

45

Malick Thiaw

Newcastle United

45

Angelo Stiller

VfB Stuttgart

45

Tom Bischof

FC Bayern München

40

Maximilian Beier

Borussia Dortmund

40

Karim Adeyemi

FC Barcelona

40

Jamie Leweling

VfB Stuttgart

40

Finn Jeltsch

VfB Stuttgart

35

Kevin Schade

FC Brentford

35

Joshua Kimmich

FC Bayern München

35

Jonathan Burkardt

Eintracht Frankfurt

30

Karim Coulibaly

Racing Straßbourg

28

Assan Ouedraogo

RB Leipzig

28

Brajan Gruda

RB Leipzig

28

Anton Stach

Leeds United

28

Jonathan Tah

FC Bayern München

28

Nicolo Tresoldi

Club Brügge

25

Noah Atubolu

Eintracht Frankfurt

25

David Raum

RB Leipzig

25

Deniz Undav

VfB Stuttgart

22

*Stand 16. September 2026, Marktwerte laut transfermarkt.de*

Wer gut aufgepasst hat, hat sicherlich schon einige Auffälligkeiten bemerkt. Beispielsweise, dass in diesem Falle mit Noah Atubolu von Eintracht Frankfurt nur ein einziger Torwart im Kader stehen würde.

Dennoch liest sich die teuerste mögliche Kaderliste des Bundestrainers durchaus namhaft und interessant und dürfte viele der hier aufgeführten Namen am morgigen Donnerstag auch tatsächlich beinhalten.

Die Topelf der teuersten Akteure könnte sich dann beispielsweise so gestalten:

Atubolu - Bisseck, Schlotterbeck, Brown - Pavlovic, Nmecha - Karl, Musiala, Wirtz - Havertz, Woltemade

Da ein Torhüter zwingend benötigt wird, würde Said El Mala aus der teuersten Top-Elf herausfallen und müsste seinen Platz für Noah Atubolu räumen. Liefe Deutschland dann mit dieser Startelf auf, läge der Gesamtmarktwert bei stolzen 695 Millionen Euro. Es gibt bestimmt einige Fans, die diese Startelf so durchaus unterschreiben würden.


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