Die ersten Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft unter der Leitung von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp stehen unmittelbar bevor und somit steht auch die erste Kadernominierung des 59-Jährigen vor der Tür.
Am morgigen Donnerstag werden die großen Geheimnisse endgültig und endlich gelüftet und der DFB-Kader für die Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober 2026 bekannt gegeben.
Spannend wird nicht nur sein, wer es in den Klopp-Kader geschafft hat, sondern auch, wie viele Spieler es sein werden. Gängigerweise könnten es etwa 26 sein, wie beim WM-Kader. Doch es wird auch über einen möglichen XXL-Kader mit 30 oder sogar 40 Spielern spekuliert. Auch dieses Rätsel wird seine Lösung noch finden.
Bis dahin kann man sich die Zeit noch mit ein paar netten Spielereien rund um die deutsche Nationalmannschaft vertreiben. Wir haben beispielsweise die wertvollste Variante erstellt, wenn sich ein Kaderplatz wirklich nur am aktuellen Marktwert orientieren würde.
Klopps Millionen-Kader
Gesteht man Klopp bei seiner ersten Nominierung einen XXL-Kader mit 30 Spielern zu, bei dem er sich jedoch ausschließlich am aktuellen Marktwert und nicht an den Leistungen oder Profilen der Spieler orientieren muss sowie derzeitige Verletzungen außen vor lässt, würde der DFB-Kader für die bevorstehende Länderspielpause wie folgt aussehen:
Spieler | Verein | Markwert in Mio. EUR |
|---|---|---|
Florian Wirtz | FC Liverpool | 100 |
Jamal Musiala | FC Bayern München | 100 |
Aleksandar Pavlovic | FC Bayern München | 90 |
Lennart Karl | FC Bayern München | 60 |
Nick Woltemade | Juventus Turin | 55 |
Felix Nmecha | Borussia Dortmund | 55 |
Nico Schlotterbeck | Borussia Dortmund | 55 |
Kai Havertz | FC Arsenal | 55 |
Nathaniel Brown | FC Bayern München | 50 |
Yann Bisseck | Inter Mailand | 50 |
Said El Mala | 1. FC Köln | 45 |
Malick Thiaw | Newcastle United | 45 |
Angelo Stiller | VfB Stuttgart | 45 |
Tom Bischof | FC Bayern München | 40 |
Maximilian Beier | Borussia Dortmund | 40 |
Karim Adeyemi | FC Barcelona | 40 |
Jamie Leweling | VfB Stuttgart | 40 |
Finn Jeltsch | VfB Stuttgart | 35 |
Kevin Schade | FC Brentford | 35 |
Joshua Kimmich | FC Bayern München | 35 |
Jonathan Burkardt | Eintracht Frankfurt | 30 |
Karim Coulibaly | Racing Straßbourg | 28 |
Assan Ouedraogo | RB Leipzig | 28 |
Brajan Gruda | RB Leipzig | 28 |
Anton Stach | Leeds United | 28 |
Jonathan Tah | FC Bayern München | 28 |
Nicolo Tresoldi | Club Brügge | 25 |
Noah Atubolu | Eintracht Frankfurt | 25 |
David Raum | RB Leipzig | 25 |
Deniz Undav | VfB Stuttgart | 22 |
*Stand 16. September 2026, Marktwerte laut transfermarkt.de*
Wer gut aufgepasst hat, hat sicherlich schon einige Auffälligkeiten bemerkt. Beispielsweise, dass in diesem Falle mit Noah Atubolu von Eintracht Frankfurt nur ein einziger Torwart im Kader stehen würde.
Dennoch liest sich die teuerste mögliche Kaderliste des Bundestrainers durchaus namhaft und interessant und dürfte viele der hier aufgeführten Namen am morgigen Donnerstag auch tatsächlich beinhalten.
Die Topelf der teuersten Akteure könnte sich dann beispielsweise so gestalten:
Atubolu - Bisseck, Schlotterbeck, Brown - Pavlovic, Nmecha - Karl, Musiala, Wirtz - Havertz, Woltemade
Da ein Torhüter zwingend benötigt wird, würde Said El Mala aus der teuersten Top-Elf herausfallen und müsste seinen Platz für Noah Atubolu räumen. Liefe Deutschland dann mit dieser Startelf auf, läge der Gesamtmarktwert bei stolzen 695 Millionen Euro. Es gibt bestimmt einige Fans, die diese Startelf so durchaus unterschreiben würden.
Weitere News zur nationalmannschaft lesen:
