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Spielt Füllkrug? Werder zum Saisonauftakt im Pokal mit Personalsorgen

Die Bremer müssen in der ersten DFB-Pokal-Runde gegen den Lüneburger SK unter anderem ohne die Nummer eins ran.
Niclas Füllkrug brennt aufs Werder-Comeback
Niclas Füllkrug brennt aufs Werder-Comeback | picture alliance/GettyImages

Hinter Werder Bremen liegt ein unruhiger Transfer-Sommer, der bis zum Deadline Day am 1. September noch weiteres Drama verspricht.

Auf dem Platz los geht es derweil schon kommenden Samstag (15:30 Uhr) mit der Pflichtspiel-Saison. Die Grün-Weißen gastieren im Hamburger Millerntor-Stadion in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Lüneburger SK Hansa.

Gegen den Amateurklub aus der fünftklassigen Oberliga ist ein Weiterkommen Pflicht. Allen Personalsorgen und Kader-Baustellen zum Trotz.

Gut eine Woche vor dem Bundesliga-Start in Freiburg (30.8., 15:30 Uhr) fehlt Trainer Daniel Thioune weiterhin ein fitter Rechtsverteidiger. Auch im Mittelfeld will Werder bis Transferschluss noch personell nachlegen.

Hein fällt aus – soll aber in Freiburg spielen

Beim vorhandenen Personal gibt es derweil zahlreiche Ausfälle. Wie Thioune auf der Pressekonferenz vor dem Spiel verriet, wird unter anderem die neue Nummer eins Karl Hein ausfallen: "Karl Hein ist beim Torschuss-Training letzte Woche und hat muskuläre Probleme. Wir gehen davon aus, dass er nächste Woche ins Training zurückkehren wird."

Statt des auserkorenen Backhaus-Nachfolgers wird daher Neuzugang Alexander Schlager das Tor hüten. Der Österreicher könnte mit einer guten Leistung im Duell mit Hein weiter Boden gut machen. Thioune stellte auf der PK aber auch klar, dass Hein gegen Freiburg spielen wird, sollte er kommende Woche normal trainieren können.

Füllkrug mit dabei – Dinkci nicht: Insgesamt 8 Ausfälle

Verzichten muss Werder auch auf Rückkehrer Eren Dinkci, der sich mit muskulären Problemen herumschlägt. Felix Agu (Muskelverletzung im Bereich der Wade) und Oskar Wójcik (muskuläre Probleme) fallen ebenso aus. Zu früh kommt das Spiel auch für Dariusz Stalmach, Niklas Stark und Mitchell Weiser. Auf Stürmer Keke Topp muss Werder nach dessen Kreuzbandriss ohnehin noch länger verzichten.

Im Kader stehen wird dagegen Niclas Füllkrug. Werders neue Nummer zehn ist diese Woche nach Bremen zurückgekehrt und könnte im Angriffszentrum direkt loslegen. Hier stehen Thioune mit Cedric Itten und Salim Musah zwei weitere Alternativen zur Verfügung.

Laut Thioune stehe noch nicht final fest, wer im Pokal den Vorzug in der Startelf bekommen wird. Auf der PK schwärmte der Werder-Coach schonmal von Füllkrug: "Der Junge hat Bock, der Junge hat Energie. Er sprüht vor Selbstvertrauen. Das können wir in Flaschen abfüllen und verkaufen."


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