RB Leipzig hat nach dem Verkauf von Yan Diomande eine ordentliche Stange an Geld zur Verfügung. Neben Wunschspieler Said El Mala könnte ein alter Bekannter seinen Weg zurück nach Leipzig finden.
Die Rede ist von Christopher Nkunku, der nach seiner enttäuschenden Zeit beim FC Chelsea auch bei Milan hinter den Erwartungen geblieben ist. In 32 Serie-A-Spielen gelangen Nkunku nur sieben Treffer und eine Vorlage, wenngleich er auch häufig nur als Joker zum Einsatz kam. Nun soll er laut Angaben mehrerer Medien wie Sky und der L‘Equipe im Visier von Leipzig sein.
Milan fordert wohl 35 Millionen Euro für Nkunku
Trotz der mäßigen Bilanz von Nkunku wäre es für RB nicht günstig, Nkunku zurück in die Bundesliga zu holen. Laut Informationen von Transfer-Experte Gianluca Di Marzio fordern die Rossoneri 35 Millionen Euro für den 28 Jahre alten Franzosen.
Bild-Angaben zufolge will der Bundesliga-Klub Nkunku allerdings nicht kaufen, sondern leihen, was die Angelegenheit schwierig machen könnte. Neben Leipzig sollen zudem noch andere Klubs an Nkunku interessiert sein. Der Spieler selbst hat laut Di Marzio noch keine endgültige Entscheidung getroffen.
Die Mailänder hatten Nkunku im Sommer 2025 für 37 Millionen Euro verpflichtet und diesen mit einem Vertrag bis 2030 ausgestattet. Nach der für alle Beteiligten unbefriedigenden Saison ist ein Abschied naheliegend. Der italienische Traditionsklub hat zudem im Sturm mit der Verpflichtung von Gonçalo Ramos nachlegen können.
Nkunku lieferte fabelhafte Zahlen in Leipzig
Die Chancen, dass tatsächlich Leipzig den Zuschlag erhält, sind wohl gar nicht schlecht. Immerhin hat Nkunku bei den Sachsen seine mit Abstand besten Jahre verbracht. Beeindruckend war vor allem die Saison 2021/22, in der Nkunku insgesamt 35 Pflichtspieltore und 20 Assists markierte und damit einer der besten Scorer in Europa war. Viele Verletzungen sorgten aber insbesondere in seiner Chelsea-Zeit dafür, dass er nicht mehr an seine Primetime anschließen konnte.
Nkunku wäre aus Leipzig-Sicht von der Position her eine Alternative zum geplatzten Transfer von Fisnik Asllani. Gewisse Risiken brächte eine Rückholaktion aufgrund der Verletzungshistorie von Nkunku aber definitiv mit sich. Eine Leihe wäre demnach tatsächlich die optimale Lösung für RB. Nur realistisch ist sie wohl derzeit noch nicht so ganz.
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